16 Fälle in Poing

Achtung: Falsche Polizisten rufen an

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Zu zahlreichen Anrufen von so genannten „falsche Polizeibeamten“ ist es am Abend des 17. April in Poing gekommen. Die Polizei rät zu erhöhter Vorsicht.

Poing - Die Täter suchten sich scheinbar gezielt Personen aus dem Poinger Telefonbuch, deren Vorname auf ein erhöhtes Lebensalter schließen ließ und gaben sich am Telefon als Polizisten der örtlich zuständigen Polizeidienststelle aus. 16 Fälle wurden der Polizei Poing gemeldet.

Die Täter gaben am Telefon an, dass Einbrecher gefasst worden wären und die Adresse der Angerufenen bei diesen gefunden worden wäre. Weiterhin wurden diese angewiesen, Fenster und Türen zu schließen, da angeblich noch zwei weitere Täter auf der Flucht seien. Die Gespräche wurden bei den gemeldeten Fällen jeweils von den Angerufenen beendet. Teilweise wurde dabei die Nummer 110 am Display angezeigt.

Weil davon auszugehen ist, dass diese Betrugsmasche von den Tätern fortgesetzt wird, bittet die Polizei die folgenden Verhaltenstipps zu beachten:

1. Seien Sie grundsätzlich misstrauisch bei derartigen Anrufen.

2. Die Täter nutzen häufig einen technischen Trick, durch den die Notrufnummer 110 im Display angezeigt wird. Beachten Sie: Die Polizei ruft Sie niemals unter der Notrufnummer 110 an.

3. Beenden Sie im Zweifelsfall das Gespräch schnellstmöglich, ohne persönliche Daten bzw. Informationen über vorhandene Wertgegenstände oder Bargeld preiszugeben.

4. Gehen Sie nicht auf Forderungen zur Übergabe von Geldbeträgen oder Wertgegenständen ein.

5. Rufen Sie im Zweifelsfall die Polizei an.

6. Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.

7. Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit. Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis.

Rubriklistenbild: © dpa / Julian Stratenschulte

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