Menschen stehen in einem Raum mit Kinderbekleidung
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Der "Schlumpfbasar" (Archivfoto) war der größte Kinderwarenbasar in Poing.

Kinderwarenbasar

Ende einer Ära: Nie wieder „Schlumpfbasar"

  • Armin Rösl
    vonArmin Rösl
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Der größte Kinderwarenbasar in Poing ist Geschichte: der „Schlumpfbasar". Das Orga-Team hat das Ende beschlossen. Aus einem bestimmten Grund.

  • "Schlumpfbasar" war der größte Kinderwarenbasar in Poing
  • Zu wenig ehrenamtliche Helfer
  • Orga-Team entscheidet: Jetzt ist Schluss

Viele Jahre lang war der „Schlumpfbasar“ des Vereins Kinderland einer der größten Basare für Kinderbekleidung, Spielzeug und mehr und eine Institution in Poing. Jetzt hat das Organisationsteam bekannt gegeben: „Leider müssen wir schweren Herzens mitteilen, dass wir den Schlumpfbasar künftig nicht mehr durchführen können und werden.“ In den vergangenen Jahren sei es immer schwieriger geworden, genügend ehrenamtliche Helferinnen und Helfer zu finden. Der Basar fand jedes Jahr zweimal statt: im Frühjahr und im Herbst. Jedes Mal wurden, zu Spitzenzeiten, gut 7000 Artikel angeboten bzw. verkauft.

Zu wenig ehrenamtliche Helfer

Als der Basar noch im Kinderland an der Sudetenstraße stattfand, waren laut Orga-Team circa 130 bis 150 Helfer notwendig, vom Transport über die Warenannahme, Einräumen der Waren bis zur Rücksortierung und Rückgabe sowie zum Aufräumen. Zwar habe das Helferteam seit dem Umzug ins Pfarrheim Rupert Mayer auf rund 90 bis 110 reduziert werden können, aber beim letzten Basar im Herbst 2019 habe sich bereits herausgestellt, dass auch diese Anzahl nicht mehr gewonnen werden konnte. „Wir haben sehr lange hin und her überlegt und Lösungen gesucht, aber leider keine gefunden“, schreibt das Orga-Team in einer Mitteilung, in der es das Resümee zieht: „Wir haben einen unvergleichbaren Marktplatz von Eltern für Eltern geschaffen.“ 

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