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Gute Laune und viel Tatendrang bei den Pfadfindern und Ministranten.

72-Stunden-Aktion

„Uns schickt der Himmel“

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Pfadfinder und Ministranten haben in Anzing und Poing fleißig angepackt: Sie richteten einen Mountainbike-Parcours wieder her und sammelten Lebensmittel für die Tafel.

Anzing/Poing – Wenn Pfadfinder und Ministranten gemeinsame Sache machen, dann – wird aus dem verwilderten Mountainbike-Parcours hinter dem Sportzentrum Anzing wieder eine befahrbare Strecke, und für die Poinger Tafel gibt es Lebensmittel sowie ein Essen für alle Tafelhelfer. Mit fast 60 Kindern und Jugendlichen hat der Pfadfinderstamm Windrose Anzing-Poing zusammen mit Ministranten aus beiden Orten am Wochenende bei der 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) teilgenommen. Motto: „Uns schickt der Himmel!“. Die Aufgabe: Organisationen und Projekte vor Ort tatkräftig unterstützen. Dominik Hohl vom Pfadfinder-Vorstand berichtet von zwei tollen Aktionen mit viel Engagement und Einsatz der Helfer.

In Anzing haben die Teilnehmer den Mountainbike-Parcours Dirt-Line wieder befahrbar gemacht. „Gestrüpp beseitigen, Büsche zurückschneiden und die komplette Fahrbahn von der Grasnarbe befreien. Bei circa 50 Metern Strecke und den vielen Hügeln kein leichtes Unterfangen“, berichtet Hohl.

In Poing haben die Pfadfinder zusammen mit den Ministranten Lebensmittel für die Tafel gesammelt. Supermarktkunden wurden gebeten, ein Teil mehr mitzunehmen, zu bezahlen und den Aktionsgruppen zu überreichten. „Hier kamen letztendlich so viele Spenden zusammen, dass wir die Lebensmittel im katholischen Pfarrheim gelagert haben, da das ursprüngliche Lager der Tafel in der Christuskirche zu voll wurde“, teilt Dominik Hohl mit, der sich bei allen Spendern bedankt.

Am Sonntag servierten die Pfadfinder zusammen mit Helfern den ehrenamtlichen Mitarbeitern der Poinger Tafel ein Drei-Gänge-Menü als Mittagessen – als Dankeschön für deren Engagement. Noch einmal Hohl: „Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer, vor allem das Küchenteam! Außerdem danken wir Alexandra Peter, der Anzinger Jugendpflegerin, und dem Poinger Pastoralreferenten Michael Wendlinger, die uns begleitet und unterstützt haben.“

In Deutschland haben sich einer ersten Bilanz zufolge insgesamt fast 85.000 Personen in über 3000 Aktionsgruppen an der 72-Stunden-Aktion des BDKJ beteiligt.

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