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Der Neubau der Grundschule Karl-Sittler-Straße in Poing-Süd geht trotz zweier Kündigungen weiter. 

Grundschule Karl-Sittler-Straße

Arbeiten gehen weiter

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Trotz zweier Kündigungen geht der Neubau der Grundschule Karl-Sittler-Straße in Poing-Süd weiter. Allerdings mit erheblicher Verzögerung.

Poing – Manche Bürger vergleichen den Neubau der Grundschule Karl-Sittler-Straße in Poing-Süd schon mit dem neuen Berliner Flughafen, der seit Jahren in Verzug ist und dessen Kosten stetig steigen. Zeitpunkt der Fertigstellung: ungewiss. Im Gegensatz dazu hofft die Gemeinde Poing, dass der Schulbau doch irgendwann vollendet wird, wenn auch ein Jahr später als geplant. Zum Start des Schuljahres 2020/21 soll die Schule, die derzeit in der Grundschule am Bergfeld untergebracht ist, zurück an die Karl-Sittler-Straße ziehen. Dass der Bau teurer wird, steht bereits fest: Bürgermeister Albert Hingerl rechnet wegen der Verzögerung mit über zwei Millionen Euro Mehrkosten.

Wie berichtet, hat die Gemeinde als Bauherrin auf dem Weg zur Fertigstellung zwei weitere Rückschläge erlitten: Sowohl die Rohbaufirma als auch das Architektenbüro haben ihre Leistungen eingestellt, wegen verschiedener Probleme und Differenzen. Das hatte Bürgermeister Albert Hingerl Mitte Mai in der Bürgerversammlung verkündet. Nun berichtete er im Gemeinderat, dass zwischenzeitlich zur Aufrechterhaltung des Baubetriebes folgende Leistungen ausgeführt wurden: Herstellung der Sockeldämmung im Bereich der Auffüllungen, Auffüllarbeiten sowie Herstellung einer Absturzsicherung. Oberste Priorität habe die winterfeste Herstellung des Gebäudes. Hierzu zählen laut Hingerl Abdichtungsarbeiten, Einbau Fassadenkonstruktionen und Inbetriebnahme der Heizung.

Seit das Architektenbüro fristlos gekündigt hat, übernehme das Bauamt der Gemeinde Poing selbst die Objektüberwachung Hochbau. Unterstützt werde es von einem externen Büro. Das neue Gebäude wird als dreizügige Grundschule errichtet mit Ganztagszug, Mittagsbetreuung, Mensa, Einfachturnhalle und Veranstaltungssaal.

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