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Wolfgang, Lukas, Leoni und Stefanie Kablau (v.li.) aus Poing haben die Kätzchen, die an der Autobahn ausgesetzt worden waren, aus dem Tierheim geholt und bei sich aufgenommen. 

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Ausgesetzte Kätzchen: Neues Zuhause in Poing

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Poing - Da rührt sich was in der Bude: Familie Kablau aus Poing hat zwei Kätzchen aufgenommen, die in einer Kiste an der A9 ausgesetzt waren. 

Verwahrlost und verängstigt waren die Katzenbabys, als sie in einer Kiste an der A9 entdeckt wurden. 

Wer schmiert Kätzchen absichtlich mit Kokosöl ein? Und warum eigentlich? Diese Fragen bleiben bis heute ungeklärt – ebenso wie die Frage, wer die beiden Süßen samt ihrer Mutter Ende August 2016 an der Autobahn A 9 in einer Kiste aussetzte. Mittlerweile hat sich alles zum Guten gewendet: Bei Familie Kablau in Poing haben „Bounty“ und „Raffaelo“ im Oktober bereits ein neues Zuhause gefunden. Eine rührige Geschichte, stellvertretend für ungefähr 6850 Tiere, die 2016 über das Münchner Tierheim in Riem vermittelt worden sind.

„Unsere 19 Jahre alte Katze war im Frühjahr gestorben. Da sind wir ins Tierheim gefahren. Und klar: Das war Liebe auf den ersten Blick“, erzählt Stefanie Kablau, die mit ihrem Mann, dem Kraftfahrer Wolfgang Kablau, und den Kindern Leoni (9) und Lukas (6) in Poing lebt. Ein paar Wochen mussten die Kablaus noch warten: „Der Stress war zu viel gewesen. Die Kätzchen waren richtig krank.“ Doch seit Oktober ist die Familie komplett.

„Jetzt haben wir zwei lebhafte Kinder und zwei lebhafte Kätzchen, die alle zusammen auch so gern schmusen.“ Und auch die Katzenmutter fand – woanders – ein neues Zuhause. „Raffaelo“ haben die Kablau-Kinder übrigens in „Oreo“ umgetauft – nach dem gleichnamigen Schwarz-Weiß-Keks, dessen Muster sein Gesichtchen ziert. „Oreo“ bewachte vom ersten Tag an den sechsjährigen Lukas: „Er liegt nachts immer vor seinem Bett – und manchmal auch mittendrin“, erzählt Stefanie Kablau.

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