Ein Bild aus besseren Tagen. Zurzeit darf im Bergfeldsee nicht gebadet werden. Es könnte gefährlich sein.
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Ein Bild aus besseren Tagen. Zurzeit darf im Bergfeldsee nicht gebadet werden. Es könnte gefährlich sein.

Fäkalkeime gefunden

Badeverbot am Poinger Bergfeldsee

  • Sabine Heine
    vonSabine Heine
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Baden verboten heißt es vorläufig am Poinger Bergfeldsee. Bei turnusmäßigen Untersuchungen sind Fäkalkeime festgestellt worden.

Das Gesundheitsamt Ebersberg hat bei einer mikrobiologischen Untersuchung des Badesees Poing am Montag eine Verunreinigung mit Bakterien in einer Konzentration von 4564 Escherichia coli pro 100 ml an der Südseite des Badesees festgestellt, teilt der Poinger Bürgermeister Albert Hingerl mit. Der Messwert liege damit über dem akzeptablen Bereich von 1800/100ml. Hingerl: „Der Nachweis von Escherichia coli in dieser Höhe spricht für eine frische fäkale Verunreinigung, darunter können Krankheitserreger sein, müssen aber nicht.“ Nachdem dieser Sachverhalt der Gemeinde am 29. August mitgeteilt worden war, wurde noch am selben Tag ein Badeverbot verhängt und entsprechende Hinweisschilder aufgestellt, so der Poinger Bürgermeister in seiner Pressemitteilung weiter. Das Gesundheitsamt habe demnach am Mittwoch außerdem noch weitere Kontrollproben am Bergfeldsee entnommen. „Das Untersuchungsergebnis ist in zwei Tagen zu erwarten. Gemeinde und Gesundheitsamt versuchen derzeit intensiv, die Ursache zu finden.“ Sobald sich die Wasserqualität verbessert, wird das Badeverbot wieder aufgehoben, verspricht der Poinger Bürgermeister. „Wir bitten die Badegäste um Verständnis für diese Maßnahme.“

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