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Ab dem 22. Mai komplett gesperrt: Der Park-and-Ride-Platz auf der Südseite des Poinger S-Bahnhofs kann während der Baumaßnahme nicht benutzt werden. 

neue bahnunterführung

Am 22. Mai geht’s los

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Mit dem Bau der neuen Fußgänger- und Radfahrerunterführung am Poinger S-Bahnhof wird am 22. Mai begonnen. Ab diesem Tag steht der Parkplatz auf der Südseite bis November 2019 nicht mehr zur Verfügung. Dieser Zeitplan wurde in der Bürgerversammlung genannt.

Poing – In der Bürgerversammlung am Donnerstagabend hat Bürgermeister Albert Hingerl erstmals öffentlich den Termin für den Baustart der neuen Bahnunterführung genannt: Dienstag, 22. Mai. Ab diesem Tag werde der Park-and-Ride-Platz auf der Südseite des S-Bahnhofs bis zur Fertigstellung nicht zur Verfügung stehen. „Die Stellflächen fungieren während der Bauzeit als Baustelleneinrichtungsfläche“, erläuterte Hingerl. Als Ausweichmöglichkeiten nannte er das Parkhaus auf der Nordseite des Bahnhofs sowie die Parkplätze am Sportzentrum. Der Busverkehr sei von den Bauarbeiten nicht betroffen. „Die Zugänge zu den Bahnsteigen und für die anliegenden Gewerbetreibenden bleiben in allen Bauphasen erhalten“, informierte Hingerl außerdem. Die Bauzeit werde 18 Monate dauern.

In der Bürgerversammlung präsentierte der Rathauschef die aktuelle Schätzung der Gesamtkosten – diese belaufen sich auf 9,5 Millionen Euro brutto. Davon sind gut 7,7 Millionen Euro für die Ingenieurbauarbeiten, den entsprechenden Auftrag hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am 12. April vergeben (wir berichteten).

Hingerl betonte, dass die Baumaßnahme den S-Bahnverkehr so gut wie möglich nicht beeinträchtigen solle. Dennoch seien Sperrungen notwendig, für den Einbau von Hilfs- und Behelfsbrücken. Deshalb werde Ende Juni und Mitte Juli der S-Bahnhof an jeweils einem Wochenende total gesperrt werden müssen. Im Frühjahr 2019 folgen eingleisige Sperrungen.

Bleibt noch die Frage, ob der barrierefreie Ausbau zu den Bahnsteigen gleich im Anschluss bzw. gleichzeitig mit der Realisierung der neuen Bahnunterführung erfolgt, oder erst im Jahr 2020. Für diesen Teil ist laut Hingerl die Deutsche Bahn Station & Service AG zuständig. Die allerdings hat die Maßnahme aufgrund fehlender Angebote von Baufirmen verschoben. Würde bedeuten: Erst nach Fertigstellung der Unterführung erfolgt der Einbau der barrierefreien Rampen zu den Bahnsteigen. So lange will die Gemeinde Poing nicht warten, Hingerl sagte dazu: „Wir prüfen mit allen Beteiligten, ob eine zeitgleiche Ausführung möglich ist.“

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