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Bald in Poing: Aus Baucontainer wird Jugendtreff

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Von: Armin Rösl

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Diese ARGE-Container werden zum Jugendtreff.
Diese ARGE-Container werden zum Jugendtreff. © Johannes Dziemballa

Läuft alles gut, wird noch heuer Jahr in Poing ein neuer Jugendtreff eröffnen - am Volksfestplatz. Alte Baucontainer werden umfunktioniert. Was noch fehlt, sind engagierte Jugendliche.

Poing – In Poing wird es zusätzlich zum Jugendzentrum einen weiteren überdachten und beheizten Treffpunkt geben: der alte Bauleitungscontainer der Arbeitsgemeinschaft der Bauträger und Investoren am Bergfeld (ARGE) wird in den nächsten Wochen von der Bergfeldstraße auf den Volksfestplatz umgesetzt. Dort, auf der Nord-Ost-Seite, wird der aus mehreren Modulen bestehende Container als Jugendtreff fungieren. In der Anlage befinden sich Heizung und Toilette. Der Treff soll von Jugendlichen selbst verwaltet werden – so ist das Vorhaben der Gemeinde. Läuft alles nach Plan, könnte der neue Treff Ende des Jahres eröffnen.

An diese Stelle werden die Module platziert.
An diese Stelle werden die Module platziert. Im Hintergrund die Unterführung zum Rewe-Markt. © Armin Rösl

Bis dahin aber sind noch einige Gespräche und Planungen zu führen, teilen Bürgermeister Thomas Stark und Rathaus-Geschäftsführerin Muriel Brodbeck mit: „Eine zeitnahe Eröffnung ist vom Engagement interessierter Jugendliche abhängig.“ Poings Jugend solle von Anfang an gut eingebunden werden, Jugendliche können und dürfen bei Konzeptausgestaltung, Ausstattung und Gestaltung des Containers mitwirken. Hier lädt Bürgermeister Stark alle Jugendlichen ein, sich zu melden – am besten über die kostenlose Handy-App PLACEm oder via Instagram. Bei der lokalen Mitmach-App den Titel „Jugend in Poing“ eingeben. Hier können Jugendliche schon jetzt ihre Ideen loswerden. Ein weiterer Aufruf werde zu Beginn des Schuljahres über die weiterführenden Schulen gestartet.

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Eine weitere Abhängigkeit, wann der Container eröffnet werden kann, sind die Abwasser- und Wasseranschlüsse am Volksfestplatz informieren Brodbeck und Stark. Beide hoffen, dass das kommunale Wasserver- und -entsorgungsunternehmen dies zeitnah herstellen kann.

Die kostenfreie Mitmach-App PLACEm als digitalen Treffpunkt für Jugendliche hat die Gemeinde Poing vor einem Jahr gestartet. Damit soll den rund 2000 Jugendlichen im Ort die Möglichkeit gegeben werden, mitzureden, mitzuentscheiden und sich über Termine und Veranstaltungen zu informieren.

Ebenfalls möglich: Über die App können Jugendliche (laut Verwaltung anonym und datenschutzkonform) die Gemeinde auf Missstände aufmerksam machen. Zum Beispiel, wenn an der Skateanlage etwas kaputt ist.

An mehreren Stellen in Poing hängen Infotafeln mit einem QR-Code, über den man sich gratis die Mitmach-App PLACEm herunterladen kann – dort auf die Gruppe „Jugend in Poing“ klicken.

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