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Angrenzend an die Anni-Pickert-Schule wird das neue Lehrschwimmbad und eine Schulmensa gebaut. Mit der Fertigstellung wird für Ende 2022 gerechnet. 

Poinger Baupläne

Schwimmen in vier Jahren

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Läuft alles nach Plan, könnte Poings neues Lehrschwimmbad plus Schulmensa in knapp vier Jahren, Ende 2022, fertig sein.

Poing – Das sagte der für die Auftragsvergabe beauftragte Planer Peter Kellerer in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Dort wurde die Vorgehensweise zur Auswahl des Architektenbüros sowie Details zum Vorhaben vorgestellt.

Das Schwimmbad, das ausschließlich von Schulen und Vereinen genutzt werden kann, wird südlich an die Anni-Pickert-Schule grenzend errichtet (beim Bus-/Parkrondell). Hierfür wird das ehemalige Hausmeisterhaus abgerissen, dessen Zustand laut Verwaltung sehr marode ist und das derzeit lediglich als Lager genutzt wird.

Im Schwimmbad ist ein 12,5 Meter breites und 25 Meter langes Becken vorgesehen, mit einer Tiefe von 90 Zentimetern bis 1,80 Metern. Das Becken bietet Platz für zwei Übungseinheiten. Hinzu kommen im Gebäude ein Vorraum, drei Umkleiden, zwei Wasch-/Duschräume, ein Schwimmmeister- sowie ein Geräteraum.

Die Mensa mit Speisesaal für circa 120 Schüler wird an das Schwimmbad angebaut. Insgesamt ist sie für 360 Essensteilnehmer schulaufsichtlich genehmigt, informierte Bürgermeister Albert Hingerl. Die Essensausgabe erfolge in vier Schichten.

Planungsauftrag wird EU-weit ausgeschrieben

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung beschlossen, dass der Auftrag für die Planung von Schwimmbad und Mensa EU-weit bekannt gemacht wird. Architekturbüros, die sich bewerben wollen, müssen bestimmte Kriterien und Anforderungen erfüllen. Unter anderem, dass sie in der Vergangenheit bereits ähnliche Projekte geplant haben.

Das von der Gemeinde mit der Auftragsvergabe beauftragte Büro Kellerer und Kellerer wird aus den eingegangenen Bewerbungen fünf auswählen, die ihre Vorschläge einem Auswahlgremium präsentieren dürfen. Dieses wird aus Vertretern des Gemeinderates und der Verwaltung bestehen. Dann erfolgt die Entscheidung über die Auftragsvergabe.

In der EU-weiten Bekanntmachung werden die Eckdaten für die Gebäude sowie deren Freianlagen (inklusive 15 Parkplätze) vorgegeben. Außerdem ist festgehalten, dass die Gemeinde Poing auf „hohe Qualität“ sowie „zielführendes Vorgehen bei Kostensteuerung und Terminsicherung“ Wert legt.

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