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Sie stricken jede Woche für den guten Zweck: die „Poinger Wollmäuse“ (v.li.) Christine Bloch, Gitte Halbeck, Andrea Paul, Gisela Berger, Susi Manda, Silke Kloppig und Helga Böldt. Zum Team gehören noch Lore Neuma nn, Lisa Demmer und Allrun Knispel, die beim Einpacken der Weihnachtssackerl (unser Foto) nicht dabei sein konnten. 

Poinger Wollmäuse

Besondere Weihnachtssackerl

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Sie stricken und häkeln einmal die Woche und verkaufen ihre Produkte zugunsten sozial bedürftiger Mitbürger: die „Poinger Wollmäuse“. Jetzt haben sie für die Tafel-Gänger ganz besondere Weihnachtssackerl genäht und gepackt.

Poing – Knapp fünf Jahre gibt’s die „Poinger Wollmäuse“, in dieser Zeit haben sie vielen Familien eine Freude bereitet: den einen, denen sie Selbstgestricktes verkauft haben, den anderen, die dank der Verkaufserlöse Dinge bekommen haben, die sie sich sonst nicht leisten können. Frei nach dem Motto: „Stricken für Poinger“.

Beim Weihnachtsmarkt hatten die Frauen um Organisatorin Susi Manda einmal mehr zahlreiche Mützen, Schals, Stofftiere und weitere Stricksachen im Angebot. Aus dem Erlös haben die „Wollmäuse“ besondere Lebensmittel gekauft: jede Menge Leckeres in Dosen sowie Süßigkeiten wie Schokolade und Gummibärchen. Eingepackt in, natürlich, von den fleißigen Poinger Frauen selbst hergestellten Stoffsäckchen. Diese werden am heutigen Mittwoch jenen sozialbedürftigen Familien geschenkt, die regelmäßig die Poinger Tafel besuchen, um sich dort mit Lebensmittel zu versorgen. „Derzeit haben wir 46 erwachsene Stammkunden“, berichtet Tafel-Leiterin Christine Bloch. Hinzu kommen insgesamt 37 Kinder der Tafel-Familien. Für sie und ihre Eltern haben die braven „Wollmäuse“ die Geschenkesackerl genäht und gepackt. „Mit besonderen Sachen, die man sonst bei der Tafel eher nicht bekommt“, erklärt Susi Manda. Damit nicht genug: „Jedes Tafel-Kind erhält von uns einen 20-Euro-Gutschein für Schuhe.“ Ausnahmsweise nicht selbst gestrickte, sondern aus dem Schuhladen.

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