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So sollen die Gebäude an der Gruber Straße/Ecke Siemensallee (li.) aussehen.

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Bürocampus mit bis zu 600 Arbeitsplätzen

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Auf dem Besucherparkplatz von Océ an der Gruber Straße wird ein Bürocampus mit Boarding-House entstehen. Die Fertigstellung ist für Anfang 2020 geplant. Die Investoren sprechen von einem „Ausrufezeichen“ für Poing. Die Gebäude sollen Platz bieten für bis zu 600 Arbeitsplätze.

Poing – Wo derzeit Unkraut aus dem Asphalt sprießt und nur wenige Autos parken, wird in gut zwei Jahren ein moderner Bürocampus mit vier Gebäuden stehen. Auf dem Besucherparkplatz des Druckmaschinenherstellers Océ an der Gruber Straße plant eine Investorengruppe, deren Mitglieder noch ungenannt bleiben wollen, ein „Ausrufezeichen für Poing“. So nannte es Architekt und Projektentwickler Jochen Thomas Reckzeh aus Hofkirchen (Landkreis Passau), der das Vorhaben in der Gemeinderatssitzung am Donnerstagabend erstmals öffentlich vorstellte.

Vier Gebäuderiegel um einen Innenhof platziert sollen an der Gruber Straße/Ecke Siemensallee (Hauptzufahrt zu Océ) errichtet werden. In drei Gebäuden werden Büroflächen untergebracht, die in unterschiedlichen Größen (von 400 bis zu 3000 Quadratmeter) gemietet werden können.

Der vierte Riegel ist ein Boarding-House mit etwa 120 Zimmern, einem Empfangs- und einem Frühstücksbereich. Dieses ist hauptsächlich gedacht für auswärtige Mitarbeiter von Unternehmen, die über mehrere Wochen oder Monate hinweg an einem Projekt gebunden sind und hier eine Übernachtungsmöglichkeit benötigen.

„In den drei anderen Gebäuden sind es insgesamt etwa 17.000 bis 18.000 Quadratmeter Bürofläche, die zur Verfügung gestellt werden“, erläuterte Reckzeh in der Gemeinderatssitzung. Als potenzielle Mieter seien Konzerne vorgesehen, die hier ihre Niederlassungen einrichten. Laut Architekt ist die Investorengruppe bereits in konkreten Gesprächen und Verhandlungen mit interessierten Unternehmen. Jetzt sei der Zeitpunkt gekommen, den Plan in die Tat umzusetzen. In den drei Bürogebäuden werde Platz für 480 bis 600 Mitarbeiter bzw. Angestellte sein. Der Innenhof soll mit Pflanzen und Wasserflächen eine hohe Aufenthaltsqualität bieten.

Die Gebäude des Campus’, der sich zwischen Gruber Straße und Bahnlinie befindet, sind mit vier Stockwerken geplant; teilweise kommt noch ein fünftes, zurückgesetztes Staffelgeschoss hinzu. Die Wandhöhe beträgt laut Plan rund 20 Meter, ähnlich dem Bürogebäude auf der gegenüberliegenden Seite der Gruber Straße. Unter dem neuen Komplex entsteht eine Tiefgarage mit etwa 300 Stellplätzen, circa 70 werden oberirdisch eingerichtet.

Der Gemeinderat genehmigte in seiner Sitzung am Donnerstagabend einstimmig das vorgestellte Konzept als Grundlage für einen neuen, vorhabenbezogenen Bebauungsplan. Die Investorenvertreter waren hinterher zufrieden, lobten die „sehr gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde“ und kündigten an, „dass wir uns anstrengen werden“, wie Projektentwickler Jochen Thomas Reckzeh sagte. Schon nächstes Jahr soll mit den Bauarbeiten begonnen werden, die Fertigstellung ist für Ende 2019/Anfang 2020 geplant.

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