In einer Modefirma in Poing hatten sich mehrere Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. (Symbolbild)
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In einer Modefirma in Poing hatten sich mehrere Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. (Symbolbild)

Schustermann & Borenstein

Corona-Ausbruch in Modefirma: Hätte es verhindert werden können? Taxler will Brisantes beobachtet haben

  • Max Wochinger
    vonMax Wochinger
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In einer großen Modefirma nahe München (Poing, Lkr. Ebersberg) wurden 61 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Jetzt kriegt der Fall eine neue Wende.

  • Das Landratsamt Ebersberg meldet einen Coronavirus-Ausbruch in einer großen, in Poing ansässigen Modefirma.
  • 61 Mitarbeiter wurden positiv getestet. 300 Tests stehen noch aus.
  • Das Landratsamt und die Firma Schustermann & Borenstein stehen in enger Absprache.

Update vom 6. Mai 2020: Nach dem Ausbruch in der Firma „Schustermann & Borenstein“ in Poing, gibt es jetzt weitere Informationen dazu, wie sich das Virus in der Firma hat ausbreiten können. Demnach wurde bereits im März der erste Coronavirus-Fall diagnostiziert. Die Firma sagt gegenüber der Ebersberger Zeitung, dass die Abstandsregeln stets eingehalten wurden. Ein Taxifahrer will jetzt jedoch eine brisante Beobachtung gemacht haben.

Erstmeldung vom 28. April 2020

Poing - Am vergangenen Wochenende und Montagabend (27. April) wurde ein großer Teil der über 900 Mitarbeiter der Firma Schustermann & Borenstein in Poing auf eine Infektion mit dem Coronavirus untersucht. In der Firma wurden vermehrt Corona-Fälle festgestellt. Das teilte das Landratsamt am Dienstagabend mit. 

Coronavirus in Modefirma nahe München: 61 von 640 Abstrichen positiv

Bei den ersten 640 Abstrichen vom Wochenende hatten 61 Menschen ein positives Testergebnis und sind in Quarantäne. Nur fünf der Infizierten stammen aus dem Landkreis Ebersberg, so die Landkreisbehörde. Die anderen zuständigen Kreisverwaltungen beziehungsweise Gesundheitsämter seien informiert. 

Video: Coronavirus: Bundesregierung mit neuem Gesetzesentwurf

Die Firma kooperiere sehr eng mit dem Gesundheitsamt und habe ein umfangreiches Konzept vorgelegt, um weitere Infektionen unter den Mitarbeitern einzudämmen, so das Landratsamt. 

Landratsamt: tägliche Abstimmungsgespräche mit Schustermann & Borenstein

Derzeit würden täglich Abstimmungsgespräche stattfinden, um das Virus unter der Belegschaft auszutrocknen. „Dichte Untersuchungszyklen überwachen die Entwicklung“, teilte das Landratsamt in Ebersberg mit.

Das Unternehmen betreibt in Poing ein Logistikzentrum für den Onlinehandel mit Bekleidung und Accessoires.

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Eine Krankenschwester aus Unterhaching erhält die Nachricht vom Tod ihrer Schwester nach einer Coronavirus-Infektion. Doch ein weiterer Anruf aus der Münchner Klinik ändert alles.

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