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Nur noch zwe ieinhalb Monate, dann ist die alte Grundschule Karl-Sittler-Straße in Poing-Süd Geschichte. Vor dem Abriss finden noch zwei Partys und eine Entrümpelungsaktion für Vereine und Privatpersonen statt. 

Grundschule

Da kommt Wehmut auf

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Langsam aber sicher findet alles zum letzten Mal in der Grundschule Karl-Sittler-Straße in Poing-Süd statt. Nach der letzten Bürgerversammlung startet der Countdown zum Abriss des Gebäudes. Vorher noch: ein „Nostalgietag“ und eine Abbruch-Party.

Poing – Selbst bei Bürgermeister Albert Hingerl kam bei der Bürgerversammlung Wehmut auf. „Nachdem ich 1975 nach Poing gekommen war, habe ich in der oberen Halle dieser Schule noch Fußball gespielt“, erinnerte er sich in seiner Rede. Damals war Hingerl gefürchteter Vorstopper des TSV Poing, der winters in der kleinen Halle der Grundschule Karl-Sittler-Straße trainiert hatte. Poing-Nord gab es damals noch nicht, ebenso wenig das Sportzentrum mit Dreifachhalle.

Im August beginnen die Abbrucharbeiten des alten Gebäudes, an dessen Stelle eine neue, moderne Schule mit Veranstaltungssaal mit Platz für bis zu 300 Personen sowie eine Tiefgarage gebaut wird. Jetzt beginnt der Countdown, immer mehr Veranstaltungen finden zum letzten Mal dort statt.

Für den letzten Schultag, dem 28. Juli, kündigt Hingerl einen „Nostalgietag“ an, bei dem Schüler aller Generationen noch einmal die alte Klassenzimmerluft schnuppern können. Eine Woche später, 4. oder 5. August, soll ein „Entrümpelungstag“ stattfinden. Dann haben Privatpersonen, Vereine und Organisationen die Möglichkeit, Mobiliar und sonstige Gegenstände kostenfrei mitzunehmen. Wer Interesse hat, wird gebeten, sich schon jetzt im Rathaus zu melden, bittet Hingerl.

Auch die Schule selbst wird ein Fest veranstalten: am 21. Juli steigt eine Abrissparty, auf die sich die Klassen mit Projekttagen vorbereiten werden. Das genaue Programm wird derzeit erstellt, informiert die Schulleitung.

Wenn das Gebäude dann leer geräumt ist, werden Technisches Hilfswerk und die Freiwillige Feuerwehr Poing die Gelegenheit nutzen, Übungen im leeren Haus durchzuführen. So, wie es schon beim alten Hotel Strasser der Fall war, bevor dieses endgültig dem Erdboden gleichgemacht wurde.

Die Bauzeit für die neue Schule wird zwei Jahre betragen. In dieser Zeit werden die Klassen von Poing-Süd in die neue Grundschule im Zauberwinkel ausgelagert. Hierzu hat die Gemeinde für die insgesamt rund 300 Kinder einen Shuttle-Schulbus-Plan aufgestellt. Von zwei Sammelhaltestellen (in der Hohenzollernstraße und in der Kampenwandstraße) werden die Schüler abgeholt und zurückgebracht. Aufgrund des Mehraufwands und der Bustransfers beginnt der Unterricht in der neuen Grundschule erst um 8.15 Uhr. Dies gilt sowohl für die Schüler aus Poing-Süd sowie für jene, die als erste Klassen den Betrieb der neuen Schule am Bergfeld starten. Sie werden für die Dauer von zwei Jahren in Räumen der benachbarten Kindertagesstätte unterrichtet; die Kinder und Lehrer der Karl-Sittler-Straße werden komplett in das neue Schulgebäude ziehen.

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