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Ein eingespieltes Team: Sandra H. mit ihrer Hündin Tami.

Nach Absturz alleine in den Bergen

Nach Drama im Chiemgau: Hündin Tami ist wieder da

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München - Ein Poinger (49) ist am Gründonnerstag bei einer Bergtour abgestürzt und hat sich schwer verletzt. Mit ihm unterwegs: Hündin Tami. Ihr Frauchen suchte über die tz nach ihr - und hat jetzt gute Nachrichten.

Die Geschichte ist dramatisch: Am Gründonnerstag machte sich ein Bekannter von Sandra H. (44) aus Poing (Landkreis Ebersberg) mit ihrer Hündin Tami (4) zu einer Bergtour im Chiemgau auf. Doch der 49-jährige Poinger stürzte ab und liegt seitdem schwer verletzt im Krankenhaus.

Seither fehlte jede Spur von Hündin Tami. Ihr Frauchen vermutete, dass sie immer noch in einer schwer erreichbaren Steilwand gefangen sei. Und startete eine Suchaktion über die tz. Mit Erfolg: Tami wurde am Mittwoch gefunden, wie Sandra H. aufgeregt erzählt.

Ein ortsansässiger Wanderer habe über Facebook von der Suchaktion gehört - und sie darüber informiert, dass er am Mittwoch im Gebiet unterwegs sei, so die Poingerin.

Er habe Tami auf dem Grat zwischen Zellerwand und Jägerwand (zwischen Aschau und Frasdorf, Landkreis Rosenheim) gefunden. Dort war Sandra H.s Bekannter abgestürzt. "Sie war immer noch da - und quietschfidel." 

Rein äußerlich seien der Hündin die Strapazen kaum anmerkbar, so H. Und das, obwohl Tami rund eine Woche in den Bergen ausgeharrt haben muss.

Am Abend will die Poingerin den Terrier-Mischling jetzt bei dem Hunde-Retter abholen. "Ich bin total glücklich, dass sie noch lebt und dem Finder unendlich dankbar."

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