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Dritter Hilfstransport in die Ukraine: Poinger Verein OstEuropaHilfe wieder unterwegs

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Von: Armin Rösl

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Ordensschwestern aus der Ukraine haben an der Grenze die Hilfsgüter entgegengenommen.
Ordensschwestern aus der Ukraine haben an der Grenze die Hilfsgüter entgegengenommen. © OstEuropaHilfe

Zum dritten Mal seit Kriegsausbruch ist der Poinger Verein OstEuropaHilfe an die Grenze zur Ukraine gefahren, um Hilfsgüter abzuliefern. Der nächste Transport ist bereits geplant.

Poing – Der Poinger Verein OstEuropaHilfe hat seit Ausbruch des Angriffskriegs von Russland den dritten Hilfstransport an die Grenze zur Ukraine durchgeführt. Erneut stellte Manni Schwabl, Präsident der SpVgg Unterhaching den Mannschaftsbus zur Verfügung. Außerdem spendete eine Privatperson Medikamente, berichtet Winfried König (2. Vorsitzender der OstEuropaHilfe). Er dankt Schwabl und allen anderen Sponsoren und Geldgebern, die den dritten Transport binnen kurzer Zeit möglich gemacht haben.

Manfred Schlögl von der OstEuropaHilfe kurz vor der Abfahrt.
Manfred Schlögl von der OstEuropaHilfe kurz vor der Abfahrt. © OstEuropaHilfe

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Seit dem Februar hat der Poinger Verein eigenen Angaben zufolge circa 4000 Kilogramm Hilfsgüter und 240 Kilogramm Medikamente in die Ukraine geliefert. Der nächste Transport ist schon in den nächsten Wochen geplant.

Hilfsgüter

Beim dritten Hilfstransport seit Beginn des Krieges in der Ukraine hatte der Poinger Verein OstEuropaHilfe unter anderem an Bord:
• 110 kg Medikamente
• 100 kg Konserven
• 200 kg Fertiggerichte
• 200 kg Nudeln
• 100 kg Reis
• 120 kg Hülsenfrüchte
• 16 kg Babynahrung
• 34 kg Hygieneartikel

Seit vielen Jahren unterstützt die OstEuropaHilfe soziale Einrichtungen sowie ein Mutter-Kind-Haus in der ukrainischen Stadt Ivano Frankivsk sowie Einrichtungen in der Gomel-Region in Weißrussland. Beim Transport jetzt, Mitte Juli, hatten die Fahrer Manfred Sommer und Winfried König insgesamt rund 1000 Kilo Hilfsgüter an Bord (siehe Kasten). Am Grenzgebiet zur Ukraine trafen sie Schwestern der Hilfsorganisation Saint Nicolas Mercy Town, die die Güter weiter nach Ivano Frankivsk brachten und dort verteilten. Insbesondere an Binnenflüchtlinge.

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