Ein Elektroauto lädt an einer Ladestation einer Geschäftsstelle des ADAC in der Region Hannover.
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Die Gemeinde Poing plant, zehn öffentliche Ladestationen für E-Fahrzeuge zu errichten. (Symbolbild).

Projekt

Einmal Strom tanken, bitte: Poing plant zehn öffentliche Ladestationen

  • Armin Rösl
    vonArmin Rösl
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Zehn öffentliche Ladestationen mit jeweils zwei Zapfsäulen für Elektrofahrzeuge: Das plant die Gemeinde Poing. Die Standorte stehen bereits fest.

Poing – In der Gemeinde Poing sollen zehn öffentliche Ladestationen für Elektrofahrzeuge installiert und zur Verfügung gestellt werden. Das hat der Bau- und Umweltausschuss des Gemeinderates in seiner Januar-Sitzung beschlossen. Wann die Säulen errichtet werden, hängt davon ab, wann und wie viel staatliche Fördergelder es für das Projekt gibt. Nur dann soll die Maßnahme umgesetzt werden, so die einstimmige Meinung des Ausschusses.

Die Gesamtkosten für zehn Ladesäulen a zwei Stationen (insgesamt 20 Ladeplätze) betragen laut Energieagentur Ebersberg-München zwischen 159.000 und 175.000 Euro. Die Gemeinde selbst hat 60.000 Euro eingeplant. Die Differenz müsste durch Fördergelder gedeckt werden.

Die Standorte

• Plieninger Straße/Parkplatz Poinger Einkehr

• Karl-Sittler-Straße (Neubau Grundschule, nähe Rathaus)

• Parsdorfer Straße (Park & Ride-Platz S-Bahnhof Grub)

• Gebrüder-Grimm-Straße (nähe Kitas und Grundschule am Bergfeld)

• Blumenstraße/Ecke Alsterweg

• Sudetenstraße

• Wittelsbacher Straße/Ecke Hohenstauffenring

• Bürgerstraße (Nähe Bürgerhaus)

• Zugspitzstraße/Ecke Kampenwandstraße

• Seerosenstraße (Nähe Realschule und Seerosenschule)

Der Bau- und Umweltausschuss hat dem von der Energieagentur Ebersberg-München vorgestellten Konzept für Poing zugestimmt. Darin sind zehn Standorte aufgeführt, die priorisiert werden. Zehn weitere, so der Beschluss des Ausschusses, könnten später, in einem zweiten Schritt, realisiert werden. Bei allen Standorten handelt es sich um öffentliche/gemeindliche Flächen.

Poing: Schon jetzt kostenlos Strom tanken im Park & Ride-Gebäude

Von den Standorten sollen acht oder neun mit einer Ladeleistung von 22 Kilowatt ausgestattet werden, einer oder zwei mit 44 Kilowattstunden. Das schlug Felix Wiesenberger in der Ausschusssitzung vor. Er ist Berater für Elektromobilität bei der Energieagentur Ebrsberg-München und präsentiert das Konzept. Anhand dessen wird die Gemeindeverwaltung auf Beschluss des Ausschusses die Umsetzung in die Wege leiten.

Während der Diskussion in der Ausschusssitzung wies Bürgermeister Thomas Stark darauf hin, dass im Park & Ride-Gebäude am Poinger S-Bahnhof bereits eine E-Ladesäule mit zwei Stationen steht. Dort könne kostenlos Strom getankt werden.

Des Weiteren teilte Stark mit, dass im Neubaugebiet Lerchenwinkel, das ab heuer nördlich der Bergfeldstraße in Poing-Nord realisiert wird, fünf Doppelladeplätze mit zehn Lademöglichkeiten vorgesehen sind. Diese seien öffentlich und von der Arbeitsgemeinschaft der Bauträger und Investoren (ARGE) am Bergfeld vorgesehen.

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