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Als Alternative zur oftmals überfüllten S2 am Morgen bietet die Poinger SPD-Bürgerliste am kommenden Montag kostenlosen Expressbus zur Messestadt Riem Ost an. 

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Einmalig: Mit dem Expressbus zur U-Bahn

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Schnell in der Früh mit dem Expressbus von Poing nach München statt mit der S-Bahn – das ist am kommenden Montag einmalig möglich.

Poing – Die Poinger SPD-Bürgerliste startet einen Versuch: Wie groß ist das Interesse an einem Expressbus, der in der Früh auf möglichst schnellem Weg Pendler zur U-Bahnstation Messestadt-Ost nach München-Riem bringt? Am Montag, 24. September, wird am Poinger S-Bahnhof, an der Bushaltestelle auf der Nordseite, um 7.20 Uhr ein kostenloser Bus zur U-Bahn abfahren. Zeitgleich mit der S-Bahnlinie 2. „Dieses Experiment soll uns Aufschluss geben, in wieweit Bedarf und Interesse besteht, eine Alternative zu einer zunehmend unzuverlässiger werdenden S-Bahn zu schaffen“, schreiben Cornelia Gütlich (SPD-Ortsvorsitzende und Gemeinderätin) und Gemeinderatsmitglied Reinhard Tonollo in einer am Mittwoch veröffentlichten Pressemitteilung im Namen der SPD-Bürgerliste.

Die Fahrzeit werde voraussichtlich, je nach Verkehr, 15 bis 20 Minuten betragen. Unterwegs wird ein Halt in Feldkirchen (an der Hohenlindener Straße) gemacht. „Sollte diese Aktion gut ankommen, werden wir im Nachgang versuchen, die Gemeinde Poing und auch andere Gemeinden ins Boot zu holen, um eine adäquate Busverbindung ins Leben zu rufen, die zu den Hauptverkehrszeiten einen Transport zur Messestadt Ost bzw. von dort ermöglicht“, verspricht die Poinger SPD.

Die hatte schon vor etwa drei Jahren einen Brief an Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) geschrieben und auf die unbefriedigende S-Bahnsituation aufmerksam gemacht, unter anderem in Bezug auf gefährliche und überfüllte Bahnsteige in den morgendlichen Stoßzeiten, überfüllte Waggons und Unpünktlichkeit sowie Zugausfälle. Hinzu komme „ein miserabler Info-Service der Deutschen Bahn“. All dies mache nach Ansicht der SPD „das alltägliche Pendeln nach München zu einer Tortur“.

Laut SPD Poing habe OB Reiter das Anliegen an den MVV weiter delegiert, der habe geantwortet, dass es sich bei der Busverbindung um eine Parallelverbindung zur S-Bahn handle, die finanziell und organisatorisch nicht gewünscht sei.

Ob die Betroffenen, also die Bürger bzw. Pendler, eine solche Busverbindung wünschen, soll der Versuch am Montag, 24. September, um 7.20 Uhr zeigen.

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