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Eingerahmt und begleitet von Bürgermeister Albert Hingerl (li.) und Polizeirat Helmut Hintereder (re.) haben Guiseppe Fierro (2.v.li.) und Ralf von Schwarzer ihren Dienst als MItglieder der freiwilligen Sicherheitswacht angetreten. Die besteht in Poing aus insgesamt zwei Frauen und drei Männern 

Poing legt los

Erste Sicherheitswacht im Landkreis ist jetzt auf Streife

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Die erste Sicherheitswacht im Landkreis Ebersberg ist unterwegs: In Poing haben zwei Frauen und drei Männer ihren Dienst angetreten.

Poing –Nach einer insgesamt 40-stündigen Ausbildung durch die Polizei und einer im Anschluss erfolgreich abgelegten Prüfung ist die Poinger Sicherheitswacht ab sofort auf Streife. Sie soll im Gemeindebereich vor allem Vandalismus und Straßenkriminalität entgegenwirken, sagt Poings Polizeichef Helmut Hintereder.

„Die Sicherheitswacht ist zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs und soll allein schon durch ihre Präsenz die Sicherheitslage und das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger verbessern“, berichtet der Leiter der Polizeiinspektion Poing. Die Aufgaben und Tätigkeiten der Sicherheitswacht beschreibt Polizeirat Hintereder wie folgt: „Im Regelfall informiert die Sicherheitswacht bei verdächtigen Wahrnehmungen über das Handsprechfunkgerät die Polizeidienststelle. Die Sicherheitswacht versteht sich nicht als Hilfspolizei, sondern als Ergänzung für die Arbeit der Polizei.“

Der Gemeinderat hat im Juni 2018 mit großer Mehrheit (drei Gegenstimmen kamen von FDP und Freien Wählern) beschlossen, in Poing eine freiwillige Bürger-Sicherheitswacht einzurichten. Hintergrund war eine Anfrage der örtlichen Polizei, die wiederum auf ein klares Signal des bayerischen Innenministeriums zurückging. Dort ist man bestrebt, „das Gefühl erhöhter Sicherheit“ in Städten und Gemeinden zu erhöhen. Eben mit Unterstützung von freiwilligen Bürgern. In Poing sind es fünf, sie erhalten vom Freistaat Bayern eine Aufwandsentschädigung in Höhe von acht Euro pro Stunde Einsatz.

In Poing haben sich laut Dienststellenleiter Helmut Hintereder nach dem ersten öffentlichen Aufruf im Juni 2018 insgesamt zwölf Interessenten gemeldet. Nach Prüfung der Bewerbungen und aller Unterlagen wählte die Polizei am Ende fünf aus: Gabriele Heigl, Katharina Otte-Pagelsen, Robert Walbinger, Ralf von Schwarzer und Guiseppe Fierro. Das Quintett ist in den vergangenen Monaten intensiv geschult worden, ab sofort ist es offiziell im Einsatz.

Im Gemeinderat wurde insbesondere deshalb über die Einführung einer freiwilligen Sicherheitswacht diskutiert und entschieden, weil immer wieder und immer mehr Schäden durch Vandalismus und Probleme mit meistens Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen an öffentlichen Orten auftreten.

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