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Bundesweit spitze: Mit 191 Geburten im Jahr 2016 liegt die Gemeinde Poing im Vergleich mit Kommunen ähnlicher Größe in Deutschland weit vorne. 

Einwohnerstatistik 2016

Geburtenrekord um zwei Babys verfehlt

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Poing - Beinahe wäre 2016 das Jahr mit dem Geburtenrekord in Poing geworden. Lediglich zwei Babys haben gefehlt, um die Höchstzahl von 2014 zu erreichen. Mit 191 Geburten ist die Gemeinde dennoch einmal mehr Spitze in Deutschland.

Seit Jahren belegt die Gemeinde Poing im bundesweiten Vergleich mit Kommunen ähnlicher Größe einen Spitzenplatz. So auch 2016. Mit 191 Babys wäre beinahe der Geburtenrekord aus dem Jahr 2014 geknackt worden: Damals hatte das Einwohnermeldeamt 193 neue Poinger Erdenbürger registriert. Immerhin: Im Vergleich zu 2015 (damals waren es 157 Geburten) gab es vergangenes Jahr einen Riesensprung: 34 Babys mehr.

Seinen Ruf als kinderreiche Gemeinde ist Poing auch 2016 gerecht geworden: von den 15.778 Einwohnern am 31. Dezember waren 3542 nicht älter als 18 Jahre. Der Großteil der Bevölkerung ist zwischen 19 und 65 Jahre alt (10.242). 

Mit 7898 zu 7880 halten sich die männlichen und weiblichen Einwohner fast die Waage. 

Von der Gesamtbevölkerung Ende 2016 stammen 2312 aus dem Ausland, was einen Anteil von 14,65 Prozent entspricht.

Da in diesem Jahr mehrere Wohngroßprojekte abgeschlossen werden (unter anderem die Wohnsiedlung am Wildpark sowie die Anlagen auf den ehemaligen Liebhart’s- und Strasser-Grundstücken in Poing-Süd), ist davon auszugehen, dass die 16.000-Marke schon bald überschritten wird.

Weil hauptsächlich junge Familien zuziehen, lag 2016 das Durchschnittsalter erneut bei etwa 38 Jahren, womit Poing einmal mehr zu den jüngsten Kommunen im Freistaat zählt. Der Mittelwert in Bayern liegt laut Landesamt für Statistik bei 43,6 Jahren (Stand: 2015).

Wie jedes Jahr, war Poing auch 2016 eine Gemeinde mit viel Bewegung: das Einwohnermeldeamt registrierte 1884 Zuzüge und 1420 Wegzüge. Dies bedeutet einen Wanderungsgewinn von 556.

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