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Nach Meinung des Gemeinderates ist die Sicherung der Baustelle auf der Gruber Straße unzureichend. 

Gruber Straße

Gefährliches Hindernis

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Die Gemeinde Poing will dem Landratsamt eine Frist setzen bezüglich der Absicherung einer Baustelle auf der Gruber Straße. Die Sicherungsmaßnahmen sind nach Ansicht des Gemeinderates unzureichend. 

Poing – Der Gemeinderat Poing inklusive Bürgermeister Albert Hingerl (SPD) ist sauer auf das Landratsamt. Schon seit einiger Zeit wird an der Gruber Straße (eine Kreisstraße und damit im Zuständigkeitsbereich des Landratsamtes) gearbeitet – und die Baustelle auf Höhe der Einfahrt zum Lidl- und Getränkemarkt ist nach Ansicht der Kommunalpolitiker alles andere als ausreichend abgesichert. CSU-Fraktionssprecher Ludwig Berger schimpfte in der Sitzung am Donnerstagabend über die abends und nachts „unbeleuchteten Baken“ und darüber, dass „die Bauaufsicht hier nicht eingreift“. Immer wieder komme es zu gefährlichen Situationen bei der Ein- und Ausfahrt sowie beim Gegenverkehr auf der Gruber Straße. Damit nicht genug, so Berger und andere Gemeinderatsmitglieder: Für Fußgänger bestehe aufgrund der mutmaßlich unmotivierten und unsicheren Absicherung ebenfalls hohes Risiko. Ludwig Berger, der bis zu seiner Pensionierung Polizeibeamter war, sieht in diesem Falle die „Straßensicherungspflicht nicht eingehalten“ und forderte die Gemeindeverwaltung auf, etwas zu unternehmen.

Bürgermeister Hingerl stimmte ihm zu und schlug vor, dass die Verwaltung dem Landratsamt eine Frist zur Kontrolle und Verbesserung der Situation setzen werde. Bleibe die Kreisbehörde tatenlos, dann „machen wir etwas und stellen eine Rechnung“, sagte Hingerl.

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