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Gemeinsam für eine saubere Ortschaft: Herbstputz der Interessengemeinschaft Artenschutz Poing. (Symbolbild)

Für eine saubere Gemeinde

Gelungene Premiere in Poing: Ramadama-Aktion im Herbst

  • Armin Rösl
    vonArmin Rösl
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Eigentlich finden Ramadama-Aktionen im Frühjahr statt. In Poing gab‘s jetzt erstmals eine im Herbst - organisiert von der Interessengemeinschaft Artenschutz.

Herbstputz in der Gemeinde macht Spaß – das jedenfalls ist der Eindruck der Poinger Interessengemeinschaft Artenschutz (IGA) von der ersten Ramadama-Herbstaktion, die sie am Sonntag durchgeführt hat. Es war eine private Aktion, ähnlich dem offiziellen, von der Gemeinde organisierten Ramadama, das im Frühjahr stattfindet. Bei der Premiere des Herbstputzes der IGA haben laut Organisatoren über 30 Bürgerinnen und Bürger mitgemacht. Von Einzelpersonen über Paaren bis zu Familien mit Kindern. Ausgerüstet von der IGA mit Mülltüten und Greifzangen streiften die Teilnehmer mehrere Stunden lang durch das Poinger Gemeindegebiet „und sammelten alles auf, was achtlose Mitmenschen einfach auf den Boden geworfen hatten: massenhaft Zigarettenkippen, Plastikeimer, Flaschen, Plastikfolien und -tüten, Tetrapaks, verrostete Fahrradschlösser, Coffee-to-go-Becher und und und“, zählt IGA-Sprecherin Christina P. Tarnikas auf.

Allerlei Abfall auf Wiesen, in Gebüschen, auf Wegen

Im Vorfeld und anhand der Anmeldezahlen (aufgrund der Coronaregeln war eine Teilnahme nur nach vorheriger Registrierung möglich) hat die IGA insgesamt 37 Sammelgebiete festgelegt. „Vor allem in Poing-Nord waren viele Sammler im Einsatz“, berichtet Tarnikas. Fast alle vom Poinger Baubetriebshof genannten Hotspots in Alt- und Neu-Poing konnten abgesucht werden, darunter alle Poinger Parkanlagen, informiert die IGA-Sprecherin. Besonders viel Müll habe sich rund um den Marktplatz und im S-Bahnbereich angesammelt. Auch der Containerstandplatz auf der Südseite des S-Bahnhofs, hinter dem Bahnhofsgebäude Richtung Westen, war laut Tarnikas höchst unansehnlich: „Dort fanden die Sammler extrem viel Müll in den Hecken und im Randgrün.“

Großer Dank an Teilnehmer und Bauhof

Die IG Artenschutz bedankt sich in einer am Montag verschickten Pressemitteilung „bei allen Sammlern für ihren großartigen Einsatz. Wir haben uns sehr gefreut, dass so viele Menschen ihre Freizeit für den Umweltschutz und für ein sauberes Poing geopfert haben.“ Ein besonderer Dank gehe auch an den Baubetriebshof, dessen Mitarbeiter die IGA tatkräftig unterstützt haben und der für die Aktion die Mülltüten und Zangen kostenlos zur Verfügung gestellt hat. „Selbstverständlich haben wir bei der gesamten Aktion darauf geachtet, dass alle Corona-Hygieneregeln eingehalten wurden“, heißt es am Ende der Pressemitteilung.

Am Ende der Aktion wurde der gesammelte Müll an einem Ort abgelegt, wo ihn der Bauhof abholt. Dieser kümmert sich laut Tarnikas um die fachgerechte Entsorgung.

Wer Interesse an der Arbeit der Interessengemeinschaft Artenschutz Poing hat, schreibt eine E-Mail an: IG-A@web.de. „Neue Mitstreiter sind stets willkommen“, so IGA-Sprecherin Christina P. Tarnikas.

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