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Schüler, die sich ausgegrenzt oder gemobbt fühlen, können sich an die Jugendsozialarbeit wenden. Fürs nächste Schuljahr sucht die Gemeinde Poing hierfür neue Fachkräfte.

Planstellen genehmigt

Gemeinde schafft neue Arbeitsplätze

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Die Gemeinde Poing plagt derzeit ein Fachkräftemangel. Insbesondere bei der Schüler-/Jugendarbeit. Jetzt sind neue Stellen geschaffen worden, Bewerbungen sind ab sofort möglich. 

Neben der seit einem Jahr verwaisten Streetwork-Stelle fehlt eine Elternzeit-Vertretung im Jugendzentrum. Das teilte Bürgermeister Albert Hingerl in der Juni-Sitzung des Gemeinderates mit. „Beide Stellen konnten trotz intensiver Bemühungen bislang nicht besetzt werden.“ Zwischenzeitlich seien zwei weitere Mitarbeiterinnen in diesem Fachbereich in Mutterschutz, sodass eine Neuordnung notwendig sei. „Zur Aufrechterhaltung des bisherigen Leistungsangebotes unter Berücksichtigung der dritten Grundschule (ab September im Zauberwinkel, die Redaktion) ist es erforderlich, weitere Stellen zur Verfügung zu stellen.“ Dabei handelt es sich um eine pädagogische Fachkraft in Teilzeit für die Jugendsozialarbeit in der neuen Grundschule sowie eine Fachkraft in Vollzeit als Elternzeitvertretung im Jugendzentrum. Außerdem wird für die Jugendsozialarbeit an der Anni-Pickert-Mittelschule nach einer neuen Kraft gesucht. Die Verwaltung hofft, die Stellen noch heuer bzw. ab dem nächsten Schuljahr besetzen zu können.

Für die neu hinzukommende Sozialarbeit in der Grundschule im Zauberwinkel rechnet die Gemeinde mit Mehrkosten in Höhe von bis zu 15.000 Euro im Haushalt 2017. In welcher Höhe die Neubesetzung im Jugendzentrum zu Buche schlagen wird, stehe noch nicht fest, so Hingerl. Auch beim Wertstoffhof wird die Verwaltung eine zusätzliche Stelle schaffen, sodass künftig fünf anstatt bisher vier Teilzeitkräfte dort beschäftigt sind. Die Aufstockung ist laut Hingerl notwendig, da mit Beginn der Abbrucharbeiten der Grundschule Karl-Sittler-Straße in Poing-Süd die dortige Wertstoffinsel an der Schulstraße geschlossen wird. Um dies zu kompensieren, plane die Verwaltung, die Öffnungszeiten des Wertstoffhofes zu erweitern. Für die zusätzliche Planstelle rechnet die Gemeinde mit einem finanziellen Aufwand von circa 11.000 Euro im Jahr 2017.

Eine weitere Stellenmehrung ist für den Bereich Liegenschaftsverwaltung-Reinigungskräfte vorgesehen. Aufgrund hinzukommender Flächen, insbesondere ab September in der neuen Grundschule, plant die Verwaltung zwei zusätzliche Planstellen, die im Jahr 2017 mit jeweils etwa 11.000 Euro Mehrkosten verbunden seien.

Der Gemeinderat hat in seiner Juni-Sitzung sämtliche zusätzlichen Planstellen und die jeweiligen Ausgaben genehmigt.

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