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20 Schülerinnen haben beim „Girls‘ Day“ die Ställe der Landesanstalt für Landwirtschaft in Grub besucht.

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„Girls’ Day“ bei den Kühen

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Zum ersten Mal in ihrer 100-jährigen Geschichte hat die Landesanstalt für Landwirtschaft in Grub am „Girls’ Day“ teilgenommen. 20 Schülerinnen besichtigten die Einrichtungen und Ställe – und waren überrascht, dass es mehr ist als ein Bauernhof.

Grub – Der erste Eindruck: Ui, ist das groß. „Ich dachte, das sei hier ein Bauernhof“, sagt eine Siebtklässlerin aus Schäftlarn, als sich die Gruppe nach der Begrüßung zum Rundgang über das riesige Gelände aufmacht. 20 Mädchen von der siebten bis zur neunten Jahrgangsstufe haben sich im Vorfeld des bundesweiten „Girls’ Day“ für die Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) entschieden. Zum ersten Mal in seiner Geschichte nimmt der Standort Grub (Tier-/Futter-Versuchsstationen) daran teil, der heuer seinen 100. Geburtstag feiert. „Weil ich Tiere gerne mag“, antwortet eine Schülerin auf die Frage, warum sie sich denn für den Besuch in Grub entschieden habe. Und: „Ich will vielleicht mal Tierärztin werden. So genau weiß ich es aber noch nicht.“

Beim „Girls’ Day“ in Grub stehen drei Ausbildungsberufe im Fokus, die den Schülerinnen vorgestellt werden: Landwirtin, Tierwirtin und Milchtechnologin. Auf dem Rundgang übers Gelände lernen die Mädchen die Rinder- und Schafställe kennen und erleben, wie im landwirtschaftlichen Betrieb gearbeitet wird. „Ganz schön groß“, wiederholt die Siebtklässlerin später und streichelt eine Kuh.

Vor dem Start erläutert Elke Zahner-Meike von der Öffentlichkeitsarbeit der LfL den Tagesablauf, danach startetder praxisnahe Spaziergang. Dr. Rudolf Seidl, Leiter der beruflichen Bildung an der LfL, Ausbildungsleiter Robert Gassner vom Landwirtschaftsamt Ebersberg und Barbara Haas von der LfL kümmern sich zusammen mit einigen Mitarbeitern um die Mädchen aus Oberbayern und führen sie durch die verschiedenen Stationen. Mit dabei ist Theresa Gilg, die derzeit selbst bei der LfL eine Ausbildung zur Landwirtin macht. Sie erzählt aus der Praxis und berichtet, warum sie sich für diese Berufsrichtung entschieden hat. Unter anderem deshalb, weil sie, wie viele der jungen Besucherinnen an diesem „Girls’ Day“ auch, Tiere so gerne mag. Und gerne mit ihnen arbeitet.

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