Eine Frau mit Maske steht neben einem Luftreinigungsgerät.
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Zwei Luftreinigungsgeräte hat Tafelchefin Christine Bloch (unser Foto) für die Lebensmittelausgabe gekauft, finanziert aus Spendengeldern.

Dank Spenden

Gute Luft bei der Tafel: Reinigungsgeräte für Lebensmittelausgabe

  • Armin Rösl
    vonArmin Rösl
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Trotz Lockdowns geht der Betrieb der Poinger Tafel weiter. Für noch mehr Schutz hat Tafel-Leiterin Christine Bloch jetzt zwei Luftreinigungsgeräte angeschafft.

Poing – Eine feste Stütze selbst im Lockdown ist die Poinger Tafel. Seit Beginn der Corona-Pandemie vor zehn Monaten hat Tafel-Leiterin Christine Bloch den Betrieb aufrecht erhalten. Und tut es weiter. Immer unter Einhaltung aller Vorschriften – und darüber hinaus. Jetzt hat Bloch zwei Luftreiniger gekauft für den Raum in der evangelischen Christuskirche, wo jeden Mittwoch von 10 bis 11 Uhr Lebensmittel an bedürftige Poingerinnen und Poinger ausgegeben werden.

8000 Euro Kosten durch Spenden gedeckt

Circa 8000 Euro haben die beiden Geräte gekostet, finanziert ausschließlich aus folgenden Spendensummen: 1000 Euro vom Lions Club Ebersberg, 1000 Euro von der Stiftung Ehrenamt und Soziales Engagement, „die restlichen 75 Prozent sind aus der Pfandspendeaktion von Lidl“, berichtet die Tafelchefin und betont: „Geldspenden, die wir von Bürgern für Lebensmittel erhalten haben, wurden für die Hochleistungsfilter nicht verwendet.“

Abwechslung in Corona-Zeiten

Am Mittwoch gab es für die Tafelgänger (rund 25 Stammkunden) zusätzlich zu den Lebensmitteln fünf gratis FFP2-Masken. Diese habe sie von der Gemeindeverwaltung bekommen, sagt Christine Bloch. Darüber hinaus hatte sie zahlreiche gebrauchte Brettspiele besorgt zur kostenlosen Ausgabe an die Tafelgänger. „Damit sie für die Corona-Zeit etwas Abwechslung haben.“ Viele der Tafelgänger haben Familie bzw. Kinder.

Dass der Betrieb auch in Coronazeiten läuft, verdankt Bloch ihrem Helferteam. Momentan sind es 44 Ehrenamtliche.

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