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Jugendliche Randalierer riefen in Poing per Notruf die Polizei, weil ihnen in einem Lebensmittelgeschäft kein Alkohol mehr ausgehändigt wurde.

Mehrere Jugendliche außer Rand und Band

18-jähriger Randalierer wählt Notruf - und verlangt Alkohol

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Poing - Zuerst beschädigten sie ein Auto, anschließend randalierten sie in einem Poinger Lebensmittelgeschäft, weil ihnen dort keine alkoholischen Getränke mehr ausgehändigt wurden. Darauf riefen die Jugendlichen per Notruf sogar die Polizei. 

So hatte sich der Vorgang abgespielt: Am Dienstagabend, gegen 18.35 Uhr, beobachtete eine Zeugin, wie ein junger Mann aus einer Gruppe heraus in Poing von einem abgestellten Pkw Suzuki einen Außenspiegel mit dem Fuß abgetreten hatte. Die Zeugin verständigte die Polizei und konnte den Täter beschreiben.

Im Rahmen der Fahndung stellte eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Poing die Gruppe und konnte als Täter einen 18-Jährigen ermitteln. Nach Aufnahme der Personalien wurden die Jugendlichen zur Ruhe ermahnt. Kurze Zeit später jedoch, gegen 19.50 Uhr, wurde von einem Lebensmittelgeschäft in der Bergfeldstraße mitgeteilt, dass eine Gruppe Jugendlicher das Ladengeschäft nicht verlassen wollte. Vor Ort stellte die Polizei fest, dass es sich hierbei um die gleiche Personengruppe handelte, die schon kurz vorher kontrolliert worden war. 

Der 18-jährige Täter der Sachbeschädigung hatte sogar den Notruf gewählt und die Herausgabe von Alkohol durch die Polizei verlangt, weil ihm dieser vom Geschäft nicht ausgehädigt wurde. Ein Alkoholtest bei dem 18-Jährigen ergab einen Wert von deutlich über 1,1 Promille. „Um weiteren Straftaten vorzubeugen wurde der junge Mann im Haftraum der Inspektion Poing ausgenüchtert und im Laufe der Nacht wieder entlassen. Auch bei den restlichen vier Gruppenmitgliedern im Alter zwischen 14 und 19 Jahren, die bei der Polizei z.T. keine Unbekannten sind, wurden Alkotests durchgeführt. Die Werte lagen zwischen 0,1 und 1,0 Promille.

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