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Jugendarbeit in Poing: Zwei Stellen nach einem Jahr wieder unbesetzt

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Von: Armin Rösl

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Eine junge Frau und ein Mann stehen nebeneinander.
Im Herbst stellte Martina Venus noch als Jugendpflegerin zusammen mit Bürgermeister Thomas Stark die neue Mitmach-App vor. © Gemeinde Poing

Dem Team der Jugendarbeit in Poing fehlen momentan zwei Mitarbeiter: Nach nur einem Jahr sind die Jugendpflegerin und der Streetworker schon wieder weg.

Poing – Nach einem Jahr ist das im Oktober 2020 neu aufgestellte Team der Poinger Jugendarbeit schon wieder Geschichte. Sowohl die Jugendpflegerin Martina Venus als auch Sebastian Drescher, der als Sozialarbeiter insbesondere im Jugendzentrum und auf der Straße (Streetwork) eingestellt worden war, sind nicht mehr in Poing. Wie Bürgermeister Thomas Stark mitteilt, seien die beiden Stellen bis kurz vor Weihnachten ausgeschrieben gewesen. „Aktuell laufen Sondierungen und Vorstellungsgespräche.“ Mit dem vorhandenen Team im Fachbereich Kinder, Jugend und Senioren (Leiterin: Jacqueline Schmidt) werde das gemeindliche Jugendkonzept nichtsdestotrotz „natürlich fortgeführt“.

Poing: Gemeinde hat Stellen neu ausgeschrieben

Die Idee zur Fortschreibung dieses Konzepts gibt es seit gut vier Jahren. Im November 2020 stellten Venus und Thorsten Gürntke (Leiter Fachgebiet Pädagogik) ihre Ideen und Vorschläge vor, wie das bis dahin still gestandene Konzept mit Leben gefüllt werden soll. Im vergangenen Jahr hatte Jugendpflegerin Venus dann unter anderem eine Jugendsprechstunde eingeführt, außerdem wurde die Mitmach-App „PLACEm“ für Poing installiert. Titel: „Jugend in Poing!“ Hier können Jugendliche ihre Ideen einbringen und an Umfragen teilnehmen – beispielsweise, welche Aktionen und Veranstaltungen im Jugendzentrum angeboten werden sollen (unter der Voraussetzung, dass die Corona-Lage es wieder zulässt).

Des Weiteren wurde im vergangenen Jahr an der Kirchheimer Allee, im Bergfeldpark, ein Unterstand als Treffpunkt vor allem für Jugendliche errichtet. Und in den Herbstferien fand das 1. Poinger Jugendfestival statt.

Ein großes Projekt für die Jugend ist der Bau einer Pumptrack-Anlage. Hier hatte Bürgermeister Thomas Stark Ende 2021 angekündigt, dass der Pachtvertrag für das Grundstück kurz vor der Unterzeichnung sei. In der Gemeinderatssitzung am Donnerstag, 20. Januar, werde er über den aktuellen Sachstand berichten, kündigt Stark an.

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