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„Umarmt er wieder einen Baum?“: Ministerpräsident Söder im Versuchswald bei Poing

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Von: Armin Rösl

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Ministerpräsident Söder mit Kindern
Mit Unterstützung von Kindergartenkindern haben Ministerpräsident Markus Söder, Tanja Schorer-Dremel und Forstministerin Michaela Kaniber (re.) am Montag im Gruber Taxet bei jungen Buchen Stützpfosten eingesetzt. © Johannes Dziemballa

Zum 70. Geburtstag des „Tag des Baumes“ hat Ministerpräsident Markus Söder am Montag keinen Baum umarmt. Zum Glück. In Poing goss er stattdessen eine junge Buche.

Grub – Es gibt Fotos, die wird man nicht mehr los. Bei Bayerns Ministerpräsident Markus Söder ist es zweifellos jenes, das im Jahr 2019 im Hofgarten hinter der Staatskanzlei geschossen wurde: Söder umarmt einen Baum. Spötter sagen, dass sich der arme Baum nicht gegen die Liebesbekundung von Bayerns oberstem Mannsbild habe wehren können. Das Signal, das Söder mit dem Foto aussenden wollte: Bäume, Natur sowie Umwelt- und Klimaschutz sind ihm wichtig. Als Running Gag geblieben ist: Wenn der Ministerpräsident auf Terminen in der Natur ist, taucht gerne die Frage auf: „Umarmt er wieder einen Baum?“

Söder in Poing: Zum „Tag des Baumes“ goss er eine junge Buche in Grub

Das tat er am Tag des Baumes (25. April) nicht. Zum Glück, denn die erst vor Kurzem eingesetzten Buchenpflänzchen auf der Versuchsfläche der Bayerischen Staatsgüter im Gruber Taxet (Gemeinde Poing) hätten das nicht überlebt. Zu zart sind sie noch. Stattdessen hat Söder zusammen mit Forstministerin Michaela Kaniber und Tanja Schorer-Dremel (Vorsitzende der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald in Bayern) bei einem der kleinen Buchen symbolisch einen Holzpfosten („Das sind keine Vollpfosten!“, wie Söder schmunzelnd feststellte) als Stütze in die Erde gedrückt und den Babybaum gegossen.

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„Tag des Baumes“: Ministerpräsident Söder besucht Poing

Neben Vertretern der Staatsgüter sowie zahlreichen Presseleuten waren Mädchen und Buben einer Kita der Poinger Kinderland Plus gGmbH Zuschauer der Aktion zum 70. Jahrestag des „Tag des Baumes“. In seiner kurzen Rede bekräftigte Söder, wie wichtig der Baum und der Wald in und für Bayern sowie für das Klima sei.

Freilich sprachen auch Kaniber, Schorer-Dremel sowie Anton Dippold, Geschäftsführer der Bayerischen Staatsgüter, Worte zu Wald, Baum und Klima. Schorer-Dremel beauftragte die Kindergartenkinder, die regelmäßig im Gruber Taxet sind, die Bäume beim Wachsen zu beobachten, bis sie groß sind. Vielleicht kommt Markus Söder dann wieder.

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