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Im nächsten Poinger Neubaugebiet Lerchenwinkel (Kiesfläche) wird Wohnraum für rund 2000 Menschen geschaffen und ein Gymnasium gebaut.

Neubaugebiet Lerchenwinkel

Streit zwischen Pliening und Poing: Noch ein Verkehrsgutachten

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Die Normenkontrollklage der Gemeinde Pliening gegen das Neubaugebiet Lerchenwinkel in Poing läuft. Jetzt haben sich beide Kommunen immerhin auf ein weiteres Gutachten geeinigt.

Poing/Pliening – In der Auseinandersetzung zwischen den Gemeinden Pliening und Poing bezüglich des Poinger Neubaugebiets W7 (Lerchenwinkel) gibt es eine Annäherung: Poing finanziert ein überörtliches Verkehrsgutachten, dass die Gemeinde Pliening in Auftrag geben wird. So lautet das Ergebnis von Gesprächen, an denen die Bürgermeister Roland Frick (Pliening) und Albert Hingerl (Poing), Vertreter der jeweiligen Gemeindeverwaltungen und der von ihnen beauftragten Rechtsanwälte sowie Vertreter des Landratsamtes, der Arbeitsgemeinschaft der Bauträger und Investoren (ARGE) am Bergfeld und der bisherige Verkehrsgutachter teilgenommen haben.

Gespräche zwischen Poing und Pliening

Die Gemeinde Pliening hat gegen das Neubaugebiet Normenkontrollklage eingereicht, weil sie insbesondere ein aus ihrer Sicht vernünftiges Verkehrskonzept vermisst sowie die geplante Bebauung kritisiert, die am östlichen Rand des Lerchenwinkels, zu Ottersberg hin, viergeschossige Mehrfamilienhäuser vorsieht.

Im Fokus: der Verkehr durch Ottersberg

Jetzt soll die Gemeinde Pliening selbst ein unabhängiges Gutachten in Auftrag geben, in dem insbesondere die Verkehrsbelastung der Ortsdurchfahrt Ottersberg geprüft wird. Laut einer aktuellen Verkehrserhebung, inklusive Befragung, die Poing hat durchführen lassen und jetzt vorgelegt hat, fahren auf der Kreisstraße EBE2 (Ortsdurchfahrt Ottersberg) circa 11.100 Fahrzeuge pro 24 Stunden; etwa 32 Prozent kommen aus Pliening, rund 14 Prozent aus Poing.

Pliening: Keine Einwände gegen Gymnasium

Bürgermeister Roland Frick kündigte im Gespräch mit unserer Zeitung an, dass der Gemeinderat Pliening in seiner Sitzung am 30. Januar über die Beauftragung eines Verkehrsgutachtens entscheiden werde. Er betonte nochmals, dass weder er noch die Gemeinderatsmitglieder den Bau des Gymnasiums, das im Lerchenwinkel geplant ist, verhindern wollen. Die Bedenken gegen den Bebauungsplan und die entsprechenden Einwendungen im Verfahren richten sich gegen die Art und Dichte der Wohnbebauung mit Blick auf die Tatsache, dass statt der ursprünglich vorgesehenen rund 1000 Menschen jetzt Wohnraum für 2000 Menschen im Lerchenwinkel geschaffen werden soll. Das hat der Gemeinderat Poing so beschlossen. 

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