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Sie bringen Poings Fußballer als „Stickerstars“ heraus: Katrin Eittinger, Claudia Pilizota, Veronika Reischl, Kathrin Blumoser und TSV-Fußballjugendleiter Ludwig „Lucky“ Auer. Sammelalbum und Aufkleber gibt’s ab dem 16. September. 

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Lucky und die „Sticker-Queens“

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Alle Fußballer des TSV Poing werden zu Sammelalbum-Helden: Der Förderverein bringt in Zusammenarbeit mit Edeka Pfeilstetter ein „Stickerstars“-Heft heraus. Federführend für das Projekt: vier Fußballermamas.

Poing – Natürlich dürfen auch die „Glitzis“ nicht fehlen – jene Sticker, die bei Panini-Alben am wertvollsten sind. „Bei uns wird’s auch solche Sonderaufkleber geben“, kündigen Katrin Eittinger, Claudia Pilizota, Kathrin Blumoser und Veronika Reischl an. Letztere hatte die Idee für das Album, zusammen mit ihren Mitstreiterinnen und dem Förderverein Jugendfußball des TSV Poing stemmt sie nun das Mammut-Projekt. Gesponsert wird es von Coca Cola, unterstützt vom Edeka-Markt Pfeilstetter im Seewinkel. Dort wird’s nach den Sommerferien, ab dem 16. September, die Alben (für drei Euro das Stück) und die Tütchen mit Aufklebern (fünf Stück für 80 Cent) geben. Zehn Wochen wird die Aktion laufen, der Erlös aus den Verkäufen sowie der Anzeigen, die örtliche Unternehmen im Sammelalbum schalten können, kommt dem Förderverein zu Gute.

Bevor das große Sammel- und Tauschfieber ausbricht, stehen drei wichtige Termine an: Am 28., 29. und 30. Mai fotografiert Walter Daschner vom gleichnamigen Poinger Fotostudio alle 28 Mannschaften sowie jeden einzelnen Spieler, von den Kleinsten bis zu den Senioren. „Das sind insgesamt gut 500“, sagt Ludwig „Lucky“ Auer. Logo, dass der Fußballjugendleiter die Aktion super findet. Und die vier Organisatorinnen sowieso: „Das sind meine Sticker-Queens“, lacht er und umarmt jede einzelne.

Die fröhlichen und engagierten Poingerinnen sind seit Jahren „Fußballmamas“, ihre Sprösslinge spielen in den Nachwuchsmannschaften des TSV. „Wenn wir das machen, dann funktioniert das auch“, antwortet Veronika Reischl augenzwinkernd auf die Frage, warum denn nicht die Väter das Projekt in die Hand nehmen. Dass es die richtige Idee war, zeigt sich schon jetzt, beispielsweise bei der Akquise von Anzeigen in örtlichen Geschäften. „Überall, wo ich bisher war, waren alle begeistert und wollen mitmachen“, freut sich Anzeigenchefin Katrin Eittinger. Das soll freilich so weiter gehen, denn: je mehr Anzeigen, desto mehr Erlös für die Nachwuchsarbeit der Fußballabteilung.

Das Prinzip des Sammelalbums, das das Berliner Unternehmen „Stickerstars“ eigens für den TSV Poing produziert, ist dasselbe wie beim Original. Einziger Unterschied: Bei Panini sind’s die Profis, die zu Europa- und Weltmeisterschaften gesammelt und geklebt werden können, beim Konzept von „Stickerstars“ kann jeder Verein seine großen und kleinen Fußballer zu Stars machen. Die unterschriebene Einwilligungserklärung von den Eltern vorausgesetzt.

Zum Start des zehnwöchigen Sammelmarathons wird es am 16. September bei Edeka Pfeilstetter eine „Kick off“-Veranstaltung geben. Das Datum ist bewusst gewählt: Am selben Tag findet im Poinger Sportzentrum das große Champions-League-Turnier der Fußball-E-Jugend des TSV statt.

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