SEK-Einsatz in Düsseldorf: Siebenjähriges Mädchen getötet 

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Das Bürgerhaus in Poing hat jetzt einen neuen Namen. 

Neuer Name

Max-Mannheimer-Bürgerhaus

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In Erinnerung an den Holocaust-Überlebenden Max Mannheimer ist das Poinger Bürgerhaus umbenannt worden.

Das Poinger Bürgerhaus heißt jetzt „Max-Mannheimer-Bürgerhaus“. Die Namensgebung erfolgte in einer Feierstunde am Samstag. Mit dabei waren neben den Kindern, Enkeln und Urenkeln von Max Mannheimer auch Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. Nach diversen Reden über die Verdienste Max Mannheimers enthüllten die Urenkel des Holocaust-Überlebenden eine Gedenktafel im Foyer des Bürgerhauses. Die Feierstunde wurde mit Klezmermusik umrahmt. 

Der im September 2016 im Alter von 96 Jahren verstorbene Max Mannheimer hat Poing oft besucht. Der Holocaust-Überlebende und NS-Zeitzeuge erzählte in Schulen und bei verschiedenen Veranstaltungen immer wieder von den Gräueln des Zweiten Weltkriegs und in den Konzentrationslagern. Als Mahnung, das Geschehene nicht zu vergessen und niemals mehr wiederholen zu lassen. Als am 27. April 1945 der Todeszug mit KZ-Häftlingen in Poing Halt machte, war Mannheimer einer der Insassen. Er überlebte den Stopp, den viele Gefangene zur Flucht nutzen wollten – und dabei von SS-Schergen getötet wurden.

In Erinnerung und als Ehrung für sein Wirken wurde das Bürgerhaus umbenannt. Das hatte der Gemeinderat bereits am 18. Mai 2017 einstimmig entschieden, nun wurde der Beschluss umgesetzt. „Max Mannheimer setzte sich für eine Welt ein, in der Humanität an erster Stelle steht und in der Fremdenfeindlichkeit keinen Platz hat“, so Poings Bürgermeister Albert Hingerl.

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