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Oberhalb der bestehenden Fußballplätze, in Richtung Endmoräne (im Hintergrund), soll das Sportzentrum erweitert werden. Unter anderem mit weiteren Fußballplätzen.

Gemeinderat leitet Verfahren ein

Mehr Platz für die Freizeit in Poing

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Der Gemeinderat hat das Bebauungsplanverfahren für die Erweiterung und Umgestaltung des Sportzentrums gestartet. Mit einem einstimmigen Beschluss geht die Grobplanung an die Behörden und die Öffentlichkeit.

Poing –Nachdem die entsprechenden Stellungnahmen hierzu eingegangen sind, werden sich Gemeinderat, Verwaltung und Planer mit den Details befassen. Einen Zeitplan gibt es noch keinen, kurzfristig wird sich noch nichts ändern. Insbesondere die Einschätzung der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt Ebersberg wird entscheidend für die Detailplanung sein. Weil die Erweiterung in Richtung Osten, zum Endmoränenhügel hin, vorgesehen ist, könnte dies Auswirkungen auf die Natur haben. Ob und in welcher Form diese vom Landratsamt erlaubt werden, gilt es abzuwarten.

Vorgesehen sind unter anderem weitere Fußballplätze sowie neue Umkleidekabinen. Außerdem ein Kiosk und mehr Parkplätze. Des Weiteren eine neue Stockschützenbahn sowie eine neue Tennisanlage. Letztere ist allerdings erst in einem zweiten Schritt vorgesehen. Das Areal am Endbachweg, auf welchem sich die Tennisplätze heute befinden, ist laut Flächennutzungsplan als Erweiterungsgrundstück für den Gemeindefriedhof vorgesehen. Hierfür gibt es laut Thomas Stark, Geschäftsführer im Rathaus, mittelfristig allerdings keinen Bedarf. Der vorhandene Platz sei für längere Zeit ausreichend.

Wenn das Sportzentrum in Richtung Osten erweitert wird, dann werden die Krautgärten weichen müssen. Diese, ein Angebot des örtlichen Gartenbauvereins, befinden sich östlich angrenzend an die vorhandenen Fußballplätze. Wenn weitere angelegt werden, sollen die Krautgärten woanders situiert werden. Angedacht ist ein Feld nördlich des jetzigen Standortes. Bis es so weit ist, bleiben die Krautgärten vorerst auf ihrem Platz.

Ursprünglich hatte die Gemeinde Poing schon vor Jahrzehnten das Areal zwischen jetzigem Sportpark und Ottersberg als Erweiterungsfläche vorgesehen. Weil die Grundstücksverhandlungen mit dem Privateigentümer aber all die Jahre nicht erfolgreich waren, haben Verwaltung und Gemeinderat vergangenes Jahr entschieden, die Erweiterung auf den gemeindeeigenen Flächen östlich des Sportparks, Richtung Endmoräne, zu platzieren. Im Juli 2018 wurde erstmals die Grobplanung vorgestellt, die jetzt ins Bebauungsplanverfahren geht.

Im Zuge der Erweiterung würde auch der Parkplatz im Bereich der Dreifachturnhalle und des Wirtshauses zur Poinger Einkehr vergrößert werden – mit dann 38 Stellplätzen allein für die Gaststätte und 164 für den Sportpark.

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