Menschen mit Fahrräder an einer Wiese
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Besuch bei der Lerchenwiese.

Bund Naturschutz

Mit dem Rad und zu Fuß zu Poings grünen Flächen

  • Armin Rösl
    VonArmin Rösl
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Mitglieder vom Bund Naturschutz Poing haben bei einer Fahrradtour einige der Blüh- und Ausgleichsflächen der Gemeinde besichtigt. Darunter eine Bienenweide und eine Auwiese.

Poing – Die 8790 Quadratmeter große Streuobstwiese (zum Vergleich: ein Fußballplatz ist etwa 7000 Quadratmeter groß) in Verlängerung des Pfarrhofwegs in Poing-Süd, wo Bürgerinnen und Bürger kostenlos Äpfel pflücken können, eine Bienenweide mit 5470 Quadratmetern in Angelbrechting und die Auwiese östlich von Gelting mit knapp 2,7 Hektar: Das waren drei von mehreren Zielen einer Radtour, die die Ortsgruppe des Bund Naturschutz (BN) Poing unternommen hat. Begleitet von Christian Friedrich vom Baubetriebshof, der den Teilnehmerinnen und Teilnehmern diese und weitere Blüh- und Ausgleichsflächen der Gemeinde Poing erläuterte.

Poing: Große Lerchenwiese am Lerchenwinkel

Wie Monika Stübich-Fritsch vom BN Poing informiert, wurde der Boden der Auwiese abgemagert, sodass viele Wildblumen wachsen können. Zudem gibt es dort unterschiedliche Bäume und Sträucher. „Da sich die Wiese in einem ruhigeren Areal befindet, fühlen sich hier auch Rebhühner, Rehe und Greifvögel sicher“, schreibt Stübich-Fritsch im Bericht zur Radltour.

Zu Fuß auf einer Ausgleichsfläche.

Die führte auch zur sogenannten Lerchenwiese, die nördlich an das Neubaugebiet Lerchenwinkel angrenzt. Sie sei bewusst strauch- und baumlos und mit Mulden für Bodenbrüter angelegt. Neu entstanden ist vor Kurzem eine Streuobstwiese an der Bergfeldstraße, sie liegt unmittelbar an einer 90-Grad-Kurve. Die BN-Ortsgruppe besichtigte zusammen mit dem Bauhofmitarbeiter auch diese Fläche.

Poing: Bauhofmitarbeiter erläutert Blühflächen

An den einzelnen Stationen beschrieb Christian Friedrich die Beschaffenheit der unterschiedlichen Flächen, die mit kleineren Maschinen bearbeitet und nur ein- bis zweimal im Jahr gemäht werden. Weitere Ausgleichsflächen der Gemeinde Poing befinden sich unter anderem am Weidachweg in Pliening (Richtung Speichersee), am Speichersee selbst sowie in Gelting und Glonn.

Poing: Bund Naturschutz pflanzt 20.000 Blumenzwiebel

„Um die Poinger Ausgleichs- und Blühflächen schützen zu können, ist es für uns als BN-Ortsgruppe wichtig zu wissen, welche Ausgleichs- und extensiv bewirtschafteten Blühflächen die Gemeinde besitzt und wo sie sich befinden“, schreibt Monika Stübich-Fritsch. Mit der Radltour haben die Mitglieder einige der Flächen besucht. Auch jene an der Wildparkstraße, die mit Totholzstämmen und aufgeschütteten Steinen aufgewertet worden ist.

Die Ortsgruppe hat unlängst einen Beitrag für mehr Blühflächen geleistet: An zwei Samstagen setzten Mitglieder zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern an Grünstreifen entlang der Gruber, Plieninger und Seerosenstraße knapp 20.000 Blumenzwiebel ein.

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