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Zugabe: Pfarrer Christoph Klingan drehte gleich zwei Weihwasser-Runden. 

Nach Monaten im Betrieb ist die Kinderland-Kita im Zauberwinkel jetzt offiziell eingeweiht worden

Noch eine Runde!

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Zur Feier des Tages gab‘s eine Extraportion Weihwasser.

Poing – Nachdem Christoph Klingan mit dem Weihwasserkessel einmal im Kreis herum gegangen war und mit dem Aspergill Spritzer verteilt hatte, rief ein kleines Kind: „Ich auch!“ Es hatte keinen Tropfen abgekommen. Lachen im großen Raum, Poings katholischer Pfarrer schmunzelte und sagte gut gelaunt: „Dann machen wir noch eine Runde.“ Beim zweiten Durchgang dürfte jeder einen Spritzer abbekommen haben.

Bei der offiziellen Einweihung der Kinderland-Kita an der Gebrüder-Grimm-Straße im Zauberwinkel am Donnerstag ging es locker zu – und es lief nicht alles rund. Die Mikrofonanlage fiel während der Reden immer mal wieder aus, die Weihwasser-Runde „musste“ wiederholt werden – egal, Eltern, Kinder sowie die Mitarbeiter waren und sind froh, hier zu sein. „Es war ein heißer Sommer 2017“, erinnerte Kinderland-Geschäftsführerin Maria Boge-Diecker an die Bauzeit. Die habe den Verantwortlichen, insbesondere in der Gemeindeverwaltung, viele graue Haare beschert. Letztendlich wurde die Kindertagesstätte doch rechtzeitig zum Start im Herbst fertig, wenn auch nicht vollständig.

„Zu Beginn stand uns nur ein Trakt zur Verfügung“, blickte Leiterin Nina Guridova zurück. Sie bedankte sich bei allen Eltern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Geduld in den vergangenen Wochen und Monaten. Jetzt endlich seien alle Räume zugänglich, „jetzt wird das Haus auch bunter“, sagte Guridova mit Blick auf die mausgrauen Betonwände, die immerhin schon zum Teil mit von Kindern gemalten Bildern beklebt worden sind.

Die Kita unter der Trägerschaft der gemeinnützigen Kinderland Plus GmbH verfügt aktuell über 95 Plätze, in knapp zwei Jahren werden es insgesamt 150 sein. Bis dahin ist der 1. Stock noch von Klassen der Grundschule Karl-Sittler-Straße belegt. Die hat in dem Kita-Gebäude sowie im benachbarten neuen Schulhaus ihr Übergangsquartier bezogen, bis der Neubau der Schule in Poing-Süd fertig ist.

Zweiter Bürgermeister Franz Langlechner, der den derzeit in Urlaub weilenden Rathauschef Albert Hingerl vertritt, blickte in seiner kurzen Ansprache auf die Anfangs- und Bauzeit zurück. Vor fünf Jahren hatte der Gemeinderat den Neubau im Zauberwinkel beschlossen... – krächz, knarz, lachen, brabbeln: Wieder fiel inmitten einer Rede das Mikrofon aus, die Kleinkinder übernahmen einmal mehr die Herrschaft über den Geräuschpegel. Nicht so schlimm, sie sind ja schließlich die eigentlichen Hausherren. 

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