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Schmeckt besonders gut: Gemüse aus Eigenanbau. (Symbolfoto)

Neues Angebot

Nach Poinger Krautgärten: Gemeinschaftsgarten am Bergfeldsee geplant

  • Armin Rösl
    vonArmin Rösl
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90 Parzellen Krautgärten sind in Poing verpachtet. Aufgrund der großen Nachfrage könnte ein neues Projekt hinzukommen: Gemeinschaftsgarten am Bergfeldsee.

Poing – Werner Dankesreiter hat recht, wenn er sagt: „Die Poinger Krautgärten sind ein Erfolgsmodell.“ 2017 mit 36 Parzellen gestartet, sind es jetzt, im fünften Jahr, 90 Parzellen, die der Gartenbauverein Poing an Bürgerinnen und Bürger verpachtet. So viele, wie noch nie. Vergangenes Jahr waren es 84 Parzellen, berichtet Dankesreiter, 2. Vorsitzender des Gartenbauvereins. Die Flächen befinden sich auf einem Areal östlich des Sportzentrums, Richtung Moränenhügel. Dort stellt Landwirt Hans Schimpf aus Angelbrechting seit Beginn an das Land zur Verfügung, inklusive Wassertank zum Gießen.

Poing: Projekt des Gartenbauvereins ist ein Erfolgsmodell

Gut möglich, dass in Poing eine weitere öffentliche Gartenfläche geschaffen wird. Wie Dankesreiter berichtet, habe sich ein Landwirt gemeldet, der ein Grundstück nördlich des Bergfeldsees zur Verfügung stellen würde. Sein Ansinnen sei, die Fläche ökologisch und nachhaltig zu nutzen. Hierfür, so Dankesreiter, gebe es zwei Möglichkeiten: ein großer Gemeinschaftsgarten oder, wie hinterm Sportzentrum, einzelne Parzellen mit einer Größe von jeweils 30 Quadratmetern. „Die genauen Modalitäten sind noch nicht festgelegt.“ Zunächst wolle er nach Absprache mit dem Landwirt den Bedarf nach einer weiteren Anbaufläche abfragen, berichtet der 2. Vorsitzende des Gartenbauvereins. Bislang hätten sich schon rund 15 Interessierte gemeldet.

Poing: Erste Interessenten für Gemeinschaftsgarten gibt es schon

Hüben wie drüben ist der Zweck der Krautgärten derselbe: Bürgern, die über keinen eigenen Garten verfügen (oder diesen nicht für Gemüseanbau nutzen möchten), soll ermöglicht werden, Gemüse und Blumen anzubauen. Die Teilnahme kostet 60 Euro pro Saison, das ist auch die Höhe der Pacht für eine 30-Quadratmeter-Parzelle der bestehenden Krautgärten.

Diese sind laut Werner Dankesreiter vollständig ausgebucht – aufgrund der Nachfrage habe der Verein entschieden, die Fläche um eine weitere Reihe mit sechs Parzellen auf jetzt 90 zu vergrößern. Mehr sollen laut Dankesreiter hier nicht mehr hinzukommen.

Pachtbeitrag: 60 Euro pro Jahr/Saison

Neuer Platz könnte nun nördlich des Bergfeldsees entstehen. „Dort wird die Wasserversorgung voraussichtlich über einen eigenen Pumpbrunnen sichergestellt“, informiert Dankesreiter. Für das Bestreuen der Zwischenwege würden Naturdünger und Hackschnitzel bereitgestellt.

Wann bzw. ob noch in diesem Jahr dieses zweite Gartenanbauangebot realisiert wird, steht noch nicht fest. Dankesreiter: „Wir sind aktuell bei der organisatorischen Vorbereitung und müssten daher bald die Anzahl der Interessenten wissen.“

Hier kann man sich anmelden:

Interessenten für den neuen Gemeinschaftsgarten melden sich bis spätestens 30. April bei Werner Dankesreiter; Telefon (08121) 989650, oder per E-Mail an: krautgarten-poing@t-online.de.

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