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Die Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in Grub erhält demnächst einen Sicherheitsdienst sowie eine Sozialberatung.

Asylunterkunft Grub 

Nach Sicherheitsdienstauch Sozialberatung

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In der Gemeinschaftsunterkunft in Grub soll es demnächst eine eigene Sozialberatung für die dort untergebrachten Asylbewerber geben. Damit wäre der ehrenamtlich tätige Helferkreis ein Stück weit entlastet.

Grub – Die nächste gute Nachricht für den ehrenamtlich tätigen Asyl-Helferkreis Poing: In der Gemeinschaftsunterkunft von Asylbewerbern in Grub soll es bald eine Sozialberatung für die Flüchtlinge geben.

Darüber informierte am gestrigen Freitag der CSU-Landtagsabgeordnete Thomas Huber (Grafing). Schon im Laufe der Woche hatte er mitgeteilt, dass nach Gesprächen mit Regierungspräsidentin Brigitta Brunner ein Sicherheitsdienst in Grub installiert werde. Nun kommt auch die Asylsozialberatung hinzu.

Der Helferkreis sowie Bürgermeister Albert Hingerl hatten in der Vergangenheit kritisiert, dass man sich von der Regierung von Oberbayern allein gelassen fühle. Zum einen, weil das Belegungsschema (überwiegend Flüchtlinge aus Afghanistan, Syrien und Zentralafrika, darunter auch Frauen) als problematisch angesehen werde, zum anderen, weil die Schutzsuchenden dringend Hilfe und professionelle Ansprechpartner benötigten, beispielsweise bei der Kommunikation mit Behörden. Dies müsse eine Sozialberatung vor Ort leisten und sei nicht Aufgabe von ehrenamtlichen Helfern, so die Forderung.

Huber berichtete am Freitag unserer Zeitung, dass in den vergangenen Tagen diesbezüglich Gespräche geführt worden seien, insbesondere mit dem Landratsamt und der Caritas, die im Landkreis Ebersberg die Asylsozialberatung durchführt. Das Ergebnis sei, dass auch in Grub eine Beratung angeboten wird. Der Zeitpunkt, wann diese startet, steht noch nicht fest.

In der Container-Siedlung in Grub ist Platz für bis zu 150 Asylbewerber. Derzeit ist die Unterkunft zu mehr als die Hälfte belegt, erstmals sind auch Frauen dort untergebracht.

Tagsüber, von Montag bis Freitag, kümmern sich von 8 bis 16 Uhr Betreuungskoordinatoren um die Schutzsuchenden. In der restlichen Zeit (16 bis 8 Uhr sowie an Wochenenden rund um die Uhr) wird ein Sicherheitsdienst vor Ort sein. Ab wann die Security ihren Dienst aufnimmt, steht ebenfalls noch nicht fest.  rm

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