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In der Aula der Schule soll am Mittwochabend eine betrunkene Lehrerin drei Buben angegriffen haben.

Beim Schulfest ist Alkohol ausgeschenkt worden

Nach Würge-Angriff: Poinger Lehrerin suspendiert

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Nach dem mutmaßlichen Angriff einer betrunkenen Lehrerin auf drei Buben hat die Regierung von Oberbayern ein Disziplinarverfahrens gegen die Lehrkraft beantragt. Sie wurde suspendiert.

Poing – Warum die Lehrerin, die seit vielen Jahren an der Grundschule unterrichtet, am Ende des schulinternen Weihnachtsmarkts laut Polizei „deutlich alkoholisiert“ gewesen war, ist nach wie vor unklar. Wie berichtet, soll sie im stark angetrunkenen Zustand gegen 20 Uhr drei Buben (acht und neun Jahre alt) gewürgt und geschubst haben, sodass sie leichte Verletzungen (Hautrötungen am Hals) erlitten haben.

Obwohl der Schul-Adventsmarkt als alkoholfreies Fest ausgegeben worden war, wurde am Stand des Fördervereins der Anni-Pickert-Schule dennoch Alkohol in Form von Glühwein verkauft. „Es hat sich um ein Missverständnis gehandelt“, sagt die Vorsitzende Corinne Schindlbeck. Bei den Planungen für den Adventsmarkt habe man mit der Schulleitung ganz allgemein über „Glühweinverkauf“ gesprochen. Dabei sei Rektorin Stephan-Wagenhäuser stets davon ausgegangen, dass alkoholfreier Glühwein gemeint ist, der Förderverein dachte an „normalen“ Glühwein. Der sei dann auch verkauft worden, mit Ausweiskontrolle. Alkoholfreier Kinderpunsch sei ebenfalls angeboten worden. Ob die betreffende Lehrerin am Stand des Fördervereins Glühwein getrunken hatte, könne sie nicht sagen.

Zum aktuellen Vorfall befragt wollte das zuständige Schulamt im Landkreis Ebersberg am Freitag keine konkreten Aussagen machen. Der stellvertretende Leiter, Wolfgang Michalke, verwies auf die übergeordnete Regierung von Oberbayern. Allerdings bestätigte der Schulamtsdirektor, dass es in den vergangenen Jahren Beschwerden von Eltern über die Unterrichtsmethoden der Lehrerin gegeben habe. Daraufhin seien Gespräche geführt und „innerdienstliche Maßnahmen ergriffen“ worden. Mehr wolle er sich dazu nicht äußern.

Zum aktuellen Vorfall teilt die Regierung in ihrer Stellungnahme abschließend mit: „Die Bewertung sowie eine Entscheidung hinsichtlich eventueller disziplinarrechtlicher Konsequenzen ist zum gegenwärtigen Verfahrensstand nicht absehbar und obliegt alleine der Landesanwaltschaft Bayern.“

Unabhängig davon hat die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Körperverletzung gegen die Lehrerin eingeleitet.

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