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Menschen auf einer Bühne.
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Ein Beispiel von vielen: die Kulturtage Poing.

Gemeinderat muss noch entscheiden

Neu ab 2021: Poing will Kulturpreis vergeben

  • Armin Rösl
    vonArmin Rösl
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Der Haupt- und Finanzausschuss hat seinen Segen gegeben, der Gemeinderat muss noch entscheiden: Poing will ab 2021 einen Kulturpreis vergeben.

Die Gemeinde Poing will ab 2021 jährlich einen Kulturpreis vergeben. Der Haupt- und Finanzausschuss des Gemeinderates Poing hat dem Vorhaben in der Sitzung am Dienstagabend zugestimmt. Die endgültige Entscheidung wird der Gemeinderat treffen – es ist davon auszugehen, dass diese ebenfalls positiv ausfällt. Der Beschluss des Ausschusses war einstimmig.

Preisgeld: 2000 Euro

Der Kulturpreis werde mit 2000 Euro dotiert, erläuterten Bürgermeister Thomas Stark und Kulturreferentin Birgitta Nagel in der Ausschusssitzung. „Der Preis soll ein kleines Signal setzen für Künstler und Kunstschaffende in unserer Gemeinde“, sagte der Bürgermeister. Gedacht sei er für Personen bzw. Gruppen (dazu zählen auch Vereine), die Poing prägen und den Namen der Gemeinde auch nach außen tragen. In den von der Verwaltung erstellten Richtlinien zum Kulturpreis steht: „Mit dem Kulturpreis ehrt die Gemeinde Persönlichkeiten oder Gruppen, die auf den Gebieten der Bildenden und Darstellenden Künste, der Musik und Literatur oder der Heimat- und Brauchtumspflege besondere Leistungen erbracht haben.“

Ein Zeichen und Signal für Kunstschaffende

Die Idee für einen Kulturpreis sei ihm im Zuge der Corona-Pandemie und des Lockdowns gekommen, erzählte Bürgermeister Stark in der Sitzung. Gerade in Zeiten, in denen kulturelle Veranstaltungen ausfallen müssen, werde deutlich, wie wichtig diese für eine Gemeinde sind: „Kunst und Kultur leisten einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität und zur Identifikation mit dem Heimatort.“

Der Preis soll 2021 erstmals vergeben werden und dann jährlich. Die Vergabe wird öffentlich zu Jahresbeginn ausgeschrieben, danach können sich Personen und Gruppen bewerben bzw. können Vorschläge eingereicht werden. Das Mindestalter bei Einzelpersonen beträgt 14 Jahre, heißt es in den Richtlinien.

Gemeinderat bestimmt Jurymitglieder

Nachdem die Liste der Bewerbungen fertiggestellt ist, wird der Gemeinderat eine Jury festlegen, erläuterten Stark und Kulturreferentin Nagel. Die Jury könne jedes Jahr aus neuen Mitgliedern bestehen, je nach Art der Bewerbungen. Als mögliche Beispiele für Juroren nannten Stark und Nagel die örtlichen Pfarrer, Vertreter der Volkshochschule sowie junge Bürger. Hinzugezogen werden könnten auch externe Berater. Eine Gruppe werde auf keinen Fall in der Jury vertreten sein: die Politik bzw. der Gemeinderat. Um eine Mehrheit in der Jury zu gewährleisten, wird die Zahl der Mitglieder auf fünf festgesetzt.

Weitere Auszeichnung zusätzlich zur Bürgermedaille

Seit dem Jahr 2004 verleiht die Gemeinde Poing bereits die Bürgermedaille als Anerkennung für ehrenamtliches Engagement. Jährlich werden beim Neujahrsempfang der Gemeinde vier Personen ausgezeichnet, „die sich Verdienste um die Gemeinde Poing erworben haben“, wie es in der Beschreibung zur Bürgermedaille heißt. Ein Preisgeld gibt es hier nicht. Der Gemeinderat entscheidet im Vorfeld, wer die Auszeichnung erhält.

Des Weiteren vergibt die Freie Wählergemeinschaft (FWG) jedes Jahr im Advent den „Bürgerpreis“, der mit 500 Euro dotiert ist. Mit dieser Auszeichnung wird ebenfalls ehrenamtliches Engagement geehrt.

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