+
Hauptdrehorte: Für die Verfilmung des Romans „Kühn hat zu tun“ sollen der Seewinkel (im Vordergrund) und der Zauberwinkel (dahinter) als Kulisse dienen. Derzeit sucht die Produktionsfirma nach geeigneten Häusern. 

Ab Juni

Neubaugebiet als Filmkulisse

  • schließen

Der Poinger Zauber-  und Seewinkel werden Kulisse für einen Fernsehfilm der ARD. Derzeit sucht das Produktionsteam nach Bewohnern, die ihre Häuser für Dreharbeiten zur Verfügung stellen. 

Poing – „Inhaltlich ist die Siedlung ein großer Bestandteil der Geschichte.“ Dieser Satz steht auf den Flugblättern, die vor Kurzem in den Briefkästen der Bewohner des Zauber- und Seewinkels lagen. Im Auftrag der ARD will die Olga Film aus München Jan Weilers Roman „Kühn hat zu tun“ verfilmen. „Wir brauchen ein Neubaugebiet als Hauptspielort“, sagt Produzentin Viola Jäger. In Poing ist sie mit ihrem Team fündig geworden. Der Zauber- und Seewinkel seien ideal.

Momentan ist die Produktionsfirma auf der Suche nach geeigneten Häusern und Grundstücken für den Film. Deshalb die Flugblätter, die mit „Locationsuche für Dreharbeiten“ überschrieben sind. Die Bewohner werden gebeten, sich bei Interesse zu melden. In welchem Umfang Häuser/Grundstücke für die Dreharbeiten genutzt werden, werde in Absprache mit den Eigentümern entschieden, erläutert Jäger. Hierzu seien Besichtigungstermine vorgesehen.

Ein paar Bewohner haben sich bereits gemeldet, berichtet die Produzentin. Dennoch freut sich Jäger auf weitere Interessenten. Für den Aufwand, der den Haus-/Wohnungseigentümern entsteht, werde eine Entschädigung gezahlt, je nach Umfang der Dreharbeiten. Möglich ist alles: von reinen Außenaufnahmen bis zu Aufnahmen im gesamten Haus.

Der Protagonist der Geschichte, Kriminaloberkommissar Kühn, ist Bewohner der Siedlung und leitet die Ermittlungen in der Nachbarschaft, nachdem in unmittelbarer Nähe eine Leiche gefunden worden ist. Die Neubausiedlung soll im Film „Weber Siedlung“ heißen, informiert die Aufnahmeleitung.

Bis Anfang Mai sollen die Rückmeldungen und Ergebnisse gesammelt werden, der Drehstart ist für Mitte Juni vorgesehen. Die Filmaufnahmen werden laut Viola Jäger etwa vier Wochen dauern. Nähere Informationen, beispielsweise auch zu den beteiligten Schauspielern, würden dann veröffentlicht werden.

Es ist nicht das erste Mal, dass Poing als Drehort dient. Im Herbst 2015 wurde, unter anderem ebenfalls im Zauberwinkel, eine Folge der ZDF-Krimiserie „Unter Verdacht“ mit Senta Berger gedreht. 2014 waren Heiner Lauterbach, Veronika Ferres und andere bekannte Schauspieler in Poing für die Dreharbeiten zum ARD-Polit-Thriller „Meister des Todes“.

Infos und Kontakt

Wer sein Haus/Grundstück oder einen Teil davon für die Dreharbeiten zur Verfügung stellen möchte (gegen eine Aufwandsentschädigung), meldet sich bei Daniela Kraus, per E-Mail an: kraus.filmmotiv@gmail.com, oder unter Telefon (0177) 6661737.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Wohlgefühl für Poings Jugend
Als familienfreundliche Gemeinde will Poing auch den Jugendlichen was bieten. Derzeit wird an einem Jugendkonzept gearbeitet, erste Ideen gibt es bereits.
Wohlgefühl für Poings Jugend
Mit Vaterstetten durchs Jahr
Rainer Großkopf ist viel mit dem Fotoapparat unterwegs, in den USA, in Nordspanien, auf Island. Doch der 70-Jährige hat auch einen Blick für die Schönheiten der näheren …
Mit Vaterstetten durchs Jahr
Gib, wenn du nimmst
Wie steht es eigentlich um die städtischen Ausgleichsflächen? Das wollten die Ebersberger Stadträte wissen. Im Technischen Ausschuss lernten sie, dass die Stadt ihre …
Gib, wenn du nimmst
Georg Ludwig aus Baldham
Riesengroß ist die Freude: Georg Ludwig ist da, nach Viktoria (5) und Theresa (3) das dritte Kind von Birgit und Matthias Hackl aus Baldham. Der Bub hat am 3. Oktober in …
Georg Ludwig aus Baldham

Kommentare