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„Kristall“ , „Stadtkrone“: Mit diesen Begriffen beschreiben die Architekten die neue Poinger Pfarrkirche an der Gruber Straße.

Neue Pfarrkirche in Poing

Im Oktober wird geweiht

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Die Fassade der neuen Pfarrkirche ist kurz vor der Fertigstellung. Knapp 15 000 weiße Keramikkacheln werden am Ende montiert sein, sie sollen das Gebäude erstrahlen lassen. Kardinal Reinhard Marx wird das Gotteshaus am 15. Oktober einweihen.

Poing – Der Kirchweihsonntag ist der Tag, an dem Poings neue Pfarrkirche eingeweiht wird. Dieses Datum hat das Ordinariat der Erzdiözese München und Freising jetzt bekannt gegeben. Die Zeremonie am 15. Oktober beginnt um 10 Uhr. Den Gottesdienst wird Kardinal Reinhard Marx halten.

Bis dahin ist die Fassade freilich fertig. Derzeit werden die letzten weißen, dreidimensionalen Kacheln angebracht, die das Gebäude wie einen Kristall aussehen lassen sollen. Das zumindest ist die Absicht der Architekten Prof. Andreas Meck und Axel Frühauf aus München. „Als Solitär konzipiert, wird die neue Kirche mit ihrer Dachlandschaft zur weithin sichtbaren Stadtkrone von Poing“, sagen sie.

Laut Mitteilung des Ordinariats werden insgesamt etwa 13 750 Kacheln montiert, 5500 davon an den Dachflächen, 8250 an den Wandflächen. Hinzu kommen rund 1200 Kacheln an den Rändern und Übergängen. Macht insgesamt knapp 15 000 Stück. Der Sockel besteht aus Nagelfluh.

Für den Bau der neuen Pfarrkirche samt Glockenträger hat das Ordinariat 14,6 Millionen Euro freigegeben. Das Gotteshaus ist 30 Meter hoch, die Grundfläche beträgt 30 mal 30 Meter. Hinzu kommt ein niedriger Glockenträger, der direkt an der Gruber Straße steht.

Laut Auskunft der Pressestelle des Ordinariats befinden sich die Arbeiten im Zeitplan. Ursprünglich war zwar angedacht, dass die Kirche bereits im Juli eröffnet wird, jetzt wird es halt der Kirchweihsonntag.

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