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Einer der beiden Gärten, in denen die Wohnhäuser gebaut werden. Links zu sehen: Die Rückseite des alten Schulgebäudes.

Bauvorhaben 

Neue Wohnhäuser in den Garten

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Direkt angrenzend an den Reuterpark in Poing-Süd sollen vier neue Wohnhäuser mit Tiefgarage gebaut werden. In zwei idyllisch gelegenen Gärten an der Schulstraße 30 und 30a. Der Bauausschuss hat dem Vorhaben zugestimmt.

Poing – Es ist ein idyllisches Fleckchen Poing, das bebaut werden soll: In den Gärten der Schulstraße 30 und 30a stehen Bäume, Sträucher, die Grundstücke liegen direkt am Reuterpark. Die Eigentümer planen, darauf vier Wohnhäuser zu errichten, inklusive Tiefgarage. Laut Planunterlagen, die bei der Gemeindeverwaltung eingereicht wurden, sind in drei der Häuser drei bis acht Wohneinheiten vorgesehen; im vierten Haus solle eine Wohn- und eine Gewerbeeinheit untergebracht werden. Die Häuser sind zwei- bis dreigeschossig geplant und fügen sich laut Bauamt ins Ortsbild ein. Rechtlich sei das Vorhaben möglich, heißt es in einer Stellungnahme der Gemeindeverwaltung.

Das alte Schulgebäude an der Schulstraße soll bestehen bleiben. 

Nichtsdestotrotz hat sich der Bauausschuss des Gemeinderates Poing die Entscheidung nicht einfach gemacht. Handelt es sich doch um ein sensibles Gebiet, da auf einem der Grundstücke das ehemalige Rathaus- bzw. Schulgebäude steht. Dieses sollte erhalten werden, war sich der Bauausschuss bereits im Mai einig, als der entsprechende Bauantrag erstmals auf der Tagesordnung stand. Damals sahen sich die Ausschussmitglieder die Gärten an und baten die Eigentümer, das Vorhaben mit Fingerspitzengefühl anzugehen. Da es noch einige Fragen zu klären galt, zog der Bauherr den Antrag nach dem Ortstermin kurzfristig zurück.

In der September-Sitzung des Bauausschusses wurde nun der Antrag auf Vorbescheid nochmals vorgelegt – und einstimmig angenommen. Bedeutet: Die Gemeinde Poing erteilt dem Vorhaben das Einvernehmen bzw. die Erlaubnis. Allerdings mit dem Hinweis, dass bei Einreichung des konkreten Bauantrages der Stellplatznachweis detailliert nachgewiesen wird. Gemäß Stellplatzsatzung der Gemeinde Poing sind für dieses Bauvorhaben inklusive der bereits bestehenden Bebauung (an vorderster Front zur Schulstraße) 43 Parkplätze (davon 16 oberirdisch) nachzuweisen bzw. zu errichten.

Dem Wunsch des Bauausschusses, dass die alte Schule erhalten bleibt, will der Bauherr eigenen Angaben zufolge nachkommen. Zitat aus der Stellungnahme der Verwaltung zum eingereichten Antrag: „Der Antragsteller hat der Verwaltung (...) zugesichert, dass das bestehende und vor allem für den Ortsteil Alt-Poing historisch wertvolle ehemalige Rathaus- bzw. Schulgebäude auf dem Grundstück (...) erhalten wird.“

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