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Nördlich der Bergfeldstraße werden die beiden letzten Neubaugebiete Poings realisiert. Der Baustart für das Quartier W7 (inklusive Gymnasium) soll in etwa drei Jahren erfolgen. 

Poing-Nord 

Neuer Wohnraum für 4000 Menschen

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Der Gemeinderat Poing hat am Donnerstagabend festgelegt, wie viel Wohnraum und in welcher Form in den beiden noch zu realisierenden Neubaugebieten entstehen soll. Der Plan: Reihen- und Mehrgeschosshäuser für insgesamt 4000 Menschen. Und ein Gymnasium.

Poing – Drei Varianten, wie die Neubaugebiete W7 und W8 nördlich der Bergfeldstraße aussehen könnten, standen zur Auswahl:• Variante 1:Die Gemeinde hält sich an den im Jahr 1980 aufgestellten Flächennutzungsplan mit einer Gesamt-Geschossfläche von gut 40 000 Quadratmetern pro Areal. Was Wohnraum für jeweils 1000 Menschen bedeuten würde. Damit würden die Flächen lediglich teilweise bebaut. •Variante 2: Verdoppelung der im Flächennutzungsplan eingezeichneten Geschossflächen und Bau von etwa 260 Reihenhäusern und zwei- bis vierstöckigen Mehrparteienhäusern mit insgesamt rund 530 Wohnungen.• Variante 3: Jeweils etwa 260 Reihenhäuser sowie bis zu achtstöckige Mehrparteienhäuser mit insgesamt 700 bis 900 Wohnungen. Stadtplaner Christian Böhm bezeichnete diese Variante als „Münchner Verhältnisse“.

Ohne große Diskussion hat sich der Gemeinderat in seiner Sitzung am Donnerstagabend für Variante 2 entschieden. Eine Mischung aus Reihenhäusern und zwei- bis vierstöckigen Geschosswohnungsbau soll es werden – für insgesamt 4000 Menschen. Außerdem sind für das Quartier W7 eine Kindertagesstätte und ein Gymnasium vorgesehen. Dieses ist zwar noch gar nicht beschlossene Sache (erst müsste das Kultusministerium hierfür die Genehmigung erteilen, für den Bau wäre dann der Landkreis Ebersberg zuständig), doch der Gemeinderat geht fest davon aus, dass das Vorhaben schon bald realisiert wird. Nicht zuletzt aufgrund der neuen Einwohnerprognose, die in der Sitzung vorgestellt wurde (siehe Lokalseite 1).

Im Vorfeld der Gemeinderatssitzung ist mit der Arbeitsgemeinschaft der Bauträger und Investoren ARGE am Bergfeld das weitere Vorgehen für W7 und W8 abgestimmt worden. Hierbei, so berichtete Bürgermeister Albert Hingerl, sei man übereingekommen, dass das Hauptziel die Schaffung von bezahlbaren Mietwohnungen ist. Im Gegensatz zu Zauber- und Seewinkel, wo fast ausschließlich Einzel-, Doppel- und Reihenhäuser errichtet worden sind, sollen in den beiden künftigen Quartieren viel mehr Wohnungen geschaffen werden. Laut Hingerl haben drei Bauträger (die beiden Münchner städtischen Wohnungsbaugesellschaften GWG und Gewofag sowie die Südhausbau KG) schriftlich zugesagt, in W7 und W8 verstärkt Mietwohnungen zu errichten und diese zu pflegen und zu verwalten.

Mit dem Beschluss hat der Gemeinderat die Basis geschaffen für weitere Planungen. Mit der Realisierung von W7 soll in etwa drei Jahren begonnen werden – nachdem der Seewinkel komplett abgeschlossen ist. Bis dahin können die Planer aufgrund der Vorgaben die Wohnquartiere detailliert planen und mit Häusern und Grün-/Freizeitflächen füllen.

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