Zwei Männer und eine Frau
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Das neue Trio: Thorsten Gürntke (li.), Martina Venus und Sebastian Drescher.

Umstrukturierung

Neues Personal: Volle Kraft für Poings Jugend

  • Armin Rösl
    vonArmin Rösl
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Für mehr Kontakte, Aktionen, Ideen: Die Gemeinde Poing hat die Jugendarbeit umstrukturiert und mit neuen Mitarbeitern besetzt. Darunter eine Jugendpflegerin.

Nach immer wiederkehrenden Personalengpässen und -ausfällen im Bereich der Jugendarbeit in den vergangenen Jahren hat sich die Gemeinde Poing jetzt neu aufgestellt und neue Mitarbeiter eingestellt. Übergeordnete Leiterin der Abteilung Kinder (darunter zählen auch Kitas und Schulen), Jugend und Senioren ist und bleibt Jacqueline Schmidt. Neu ist das Sachgebiet Pädagogik, in dem seit Oktober drei Mitarbeiter tätig sind: Martina Venus als Jugendpflegerin, Sebastian Drescher als Sozialarbeiter insbesondere im Jugendzentrum, und Thorsten Gürntke als Leiter des Gebiets Pädagogik.

Kontaktdaten

Jugendpflegerin Martina Venus ist erreichbar unter Telefon (08121) 2572-17; per E-Mail an: jugendreferat@poing.de.

Sebastian Drescher per E-Mail: juz@poing.de.

Thorsten Gürntke unter Telefon (08121) 2572-25; per E-Mail: jugendreferat@poing.de.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung hatten Venus und Gürntke ihren ersten öffentlichen Auftritt, als sie den Sachstand des Jugendkonzepts vorstellten (wir berichteten). Die Idee zur Fortschreibung des Konzepts gibt es seit drei Jahren, seitdem haben einige Workshops und Umfragen stattgefunden – bislang allerdings ohne nennenswerte Ergebnisse. „Wir stehen am Anfang“, sagte Gürntke in der Gemeinderatssitzung. Er und die neue Jugendpflegerin hatten eine Bestandsaufnahme gemacht und Ideen für die Zukunft vorgestellt. Unter anderem nannten sie den Spielplatz am Endbachweg (zwischen Tennisplätze und Skateranlage) als möglichen künftigen Treffpunkt für die Jugend. Der dann entsprechend umgestaltet werden müsste.

Die drei neuen Kräfte in Kurzporträts

Jugendpflegerin Martina Venus ist 24 Jahre und stammt aus Deggendorf. Ihre Ausbildung: Master of Science in Psychologie mit Schwerpunkt Lehren, Lernen und Kompetenzentwicklung. „Als Jugendpflegerin bin ich in erster Linie eine Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche, aber auch für Eltern, die Vertreter der Jugendarbeit in Vereinen und andere Träger der Jugendarbeit“, sagt sie. Gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen, Vereinen und Organisationen wolle sie „Angebote und Veranstaltungen auf die Beine stellen, die Kinder und Jugendliche ansprechen. Sei es im Rahmen von Ferienprogrammen, Kooperationen mit Schulen oder als sonstige Veranstaltung“. Bereits bestehende Angebote sollten ausgebaut und weiterentwickelt werden.

Poing: Jugendzentrum geht raus

Poings neuer Sozialarbeiter für die Jugend heißt Sebastian Drescher. Der 38-Jährige ist neben der Arbeit im Jugendzentrum (das wegen Corona momentan geschlossen ist) draußen unterwegs. In der Gemeinderatssitzung sprachen Venus und Gürntke vom Konzept „Jugendzentrum to go“, einer Art aufsuchenden, mobilen Jugendarbeit. Das Jugendzentrum geht raus zu den Jugendlichen – das ist einer der Aufgaben von Sebastian Drescher. Er werde an Treffpunkten vorbeischauen und „immer ein offenes Ohr für Eure Anliegen und Bedürfnisse haben“, spricht er die Jugendlichen direkt an. Dreschers Ausbildung: Bachelor of Arts in Ethnologie und Archäologie Europas.

Thorsten Gürntke (48) dürfte einigen Jugendlichen und Eltern bereits bekannt sein als Jugendsozialarbeiter an der Anni-Pickert-Mittelschule. Diese Aufgabe wird der Poinger eigenen Angaben zufolge noch bis Ende des Jahres parallel weiterführen, am 1. Januar soll ein Nachfolger übernehmen. Als Leiter des Sachgebiets Pädagogik „wird es meine Aufgabe sein, mit dem Team die Jugendarbeit zu gestalten und weiter zu entwickeln“.

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