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Noch einmal Weihnachten in der Weltstadtvorstadt

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Von: Armin Rösl

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Schokolade und Süßigkeiten, die an Weihnachten zu viel waren und von Bürgerinnen und Bürgern gespendet wurden, hat die Poinger Privatinitiative „Weltstadtvorstadt mit Herz“ der Poinger Tafel gebracht.
Schokolade und Süßigkeiten, die an Weihnachten zu viel waren und von Bürgerinnen und Bürgern gespendet wurden, hat die Poinger Privatinitiative „Weltstadtvorstadt mit Herz“ der Poinger Tafel gebracht. Als Dankeschön für das ehrenamtliche Helferteam sowie zum Verteilen an die Tafelgänger und -familien. © rm

Poing – Sobald Weihnachten vorbei ist, wird die Lust auf Weihnachtsschokolade in Form von Nikoläusen und entsprechendem Gebäck wie Spekulatius kleiner. Was tun mit all den Süßigkeiten, die an Weihnachten zu viel waren?

Zum zweiten Mal hat der Poinger Armin Rösl mit seiner Privatinitiative „Weltstadtvorstadt mit Herz“ dazu aufgerufen, übrig gebliebene Weihnachtsschokolade und Co. für die Poinger Tafel zu spenden. Am 1. und 2. Januar konnten Bürgerinnen und Bürger bei Rösl Süßes abgeben, zusammengekommen sind mehrere volle Tüten und kleine Kisten.

All das brachte Armin Rösl am Mittwoch zur Tafel – zum Verteilen an die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als kleines Dankeschön sowie an die Tafelgänger selbst. Christine Bloch und ihr Team nahmen die süßen Spenden entgegen.

Die Tafel ist jeden Mittwoch von 10 bis 11 Uhr in der Christuskirche geöffnet. Laut Bloch, die die Tafel als erste im Landkreis vor 20 Jahren ins Leben gerufen hat, werden jede Woche circa 100 Menschen versorgt, davon etwa 30 Kinder. Zur Tafel selbst kommen jeden Mittwoch etwa 25 Personen, um sich und ihre Familien mit Lebensmittel zu versorgen. Außerdem macht die Tafel derzeit drei Hauslieferungen pro Woche, berichtet die Leiterin.

40 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bei der Poinger Tafel laut Bloch tätig und tun dort abwechselnd Dienst. Hierzu gehört nicht nur die Ausgabe der Lebensmittel am Mittwoch, sondern das vorherige Herrichten der Waren sowie das Einsammeln bei den Spendern.

Trotz Corona musste die Poinger Tafel im Jahr 2021 keine Zwangspause einlegen, berichtet Christine Bloch. Weil stets genügend Helferinnen und Helfer da waren sowie ausreichend Lebensmittelspenden. Außerdem sind im Festsaal der Christuskirche, wo die Ausgabe stattfindet, zwei mobile Luftfilter in Betrieb. Der Zugang zur Tafel erfolgt unter Einhaltung der gültigen Coronaregeln und mit FFP2-Maske.  

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