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Pfarrei St. Michael Poing: Mit dem Zug durch den Advent

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Von: Armin Rösl

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Bilder in einem Fenster
Bunt und ideenreich ist die Pfarrei St. Michael Poing. In einem der Kirchenfenster hängen diese Bilder eines Malwettbewerbs. © Armin Rösl

Nicht zu Fuß, sondern mit dem Zug geht es in Poing heuer durch den Advent. Die katholische Pfarrei St. Michael bietet an vier Sonntagen außergewöhnliche Reisen an.

Poing – Mit dem Zug durch den Advent: Das ist das Motto von Poings katholischer Pfarrei St. Michael in der Vorweihnachtszeit. Die, wie schon im vergangenen Jahr, von der Corona-Pandemie bestimmt ist. Nichtsdestotrotz wollen Pfarrer Philipp Werner und Pastoralreferent Michael Wendlinger und alle, die ehrenamtlich mithelfen, insbesondere für Familien und Kinder eine schöne Adventszeit bieten. „Steig ein in den Adventszug!“ lautet ihr Aufruf.

Poing: Symbol für Bewegung

An den vier Adventssonntagen fährt der Zug symbolisch in der Pfarrkirche Sel. Pater Rupert Mayer zu verschiedenen Stationen ab, deren Namen sich an den jeweiligen Evangelien orientieren, erläutert Wendlinger: am 28. November nach Neuhausen (der 1. Advent ist zugleich der Beginn des neuen Kirchenjahres), am 5. Dezember nach Johannesburg, am 12. Dezember nach Freudenstadt und am 19. Dezember lautet das Ziel Marienberg. An allen vier Sonntagen fährt der Zug gleich zweimal: um 10.30 Uhr beim Familiengottesdienst und um 16 Uhr beim Kindergottesdienst. „Zu Beginn und am Ende wird es jeweils eine Durchsage geben, wie am Bahnhof“, sagt Michael Wendlinger. Außerdem werde man eine etwa ein Meter große Dampflok (die ein Großvater aus Holz gebaut hat) sehen und hören.

Wegen Corona gelten für Gottesdienste eigene Regeln

„Das Symbol des Zuges ist eine Einladung, sich innerlich auf den Weg hin zu Weihnachten zu machen“, erläutert der Pastoralreferent. Außerdem stehe der Zug als Symbol dafür, dass Glaube bewegt. Die Idee zur Zugfahrt stammt aus den Familien- und Kindergottesdienstteams, erzählt Wendlinger.

Aufgrund der derzeitigen Corona-Lage gilt für die Sonntagsgottesdienste um 10.30 Uhr die 3G-Regel. Diese Entscheidung habe die Kirchenverwaltung getroffen, informiert Pfarrer Philipp Werner. In der Umsetzung bedeutet dies: Nur, wer geimpft, genesen oder mit einem aktuellen, negativen Test kommt, kann teilnehmen. „Kinder bis zum 6. Geburtstag, noch nicht eingeschulte Kinder und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbetriebs unterliegen, stehen getesteten Personen gleich“, heißt es in einer aktuellen Mitteilung der Pfarrei. Alle anderen Gottesdienste sind frei zugänglich, allerdings gelten in den beiden Kirchen weiter die bisherigen Besucherhöchstzahlen sowie die Notwendigkeit, nur die markierten Sitzplätze zu benutzen.

Zu diesen weiteren Gottesdiensten zählen im Advent die Kindergottesdienste an den Sonntagnachmittagen sowie die Roratemessen, die am Mittwoch, 1. Dezember, und Freitag, 17. Dezember, in der Kirche St. Michael stattfinden. Beginn ist jeweils um 6 Uhr. Am Montag, 6. Dezember, ist außerdem in der Pfarrkirche Rupert Mayer um 19 Uhr ein Bußgottesdienst (Wortgottesdienst).

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