Eine Halle ist da, die zweite kommt bald

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Poing - In Pliening ist die erste Traglufthalle im Landkreis für Asylbewerber aufgestellt. Und in Grub ist der Boden für die zweite Notunterkunft hergerichtet.

Die Traglufthalle in Pliening steht, derzeit laufen die Arbeiten für die Inneneinrichtung. Laut Landratsamtssprecherin Evelyn Schwaiger sollen diese bis Ende des Monats abgeschlossen sein. Nach einem Tag der offenen Tür für die Plieninger Bürger und alle anderen Interessierten am 10. April ziehen die ersten Flüchtlinge dort ein.

48 Wohnräume mit Stockbetten für insgesamt 268 Asylbewerber: So wird die Traglufthalle in Pliening, neben Sportplatz und Grundschule, eingerichtet. Nun steht die Fassade, laut Plan ist die Notunterkunft 68,40 Meter lang und 39,20 Meter breit. In der Mitte führt ein langer Gang durch die Halle, links und rechts davon werden die voneinander abgetrennten Räume eingerichtet. Des Weiteren gibt es eine Küche, von der aus drei Mal am Tag ein Caterer Essen an die Asylbewerber ausgeben wird. Die Anlieferung erfolgt über den Kirchweg. Hinter dem Küchenbereich sind Toiletten und Duschräume.

Nach dem Eingang in die Halle befindet sich ein großer Gemeinschaftsbereich zum Essen. Außerdem ein Raum zum Waschen und Trocknen von Kleidung, ein Erste-Hilfe-Zimmer sowie ein Gebetsraum. Für die Mitarbeiter (Sicherheitsdienst, Landratsamt) werden eigene Büros und Toiletten eingerichtet.

Während die Halle in Pliening kurz vor Inbetriebnahme steht, laufen im Poinger Ortsteil Grub die Arbeiten für das Aufstellen der zweiten großen Notunterkunft im Landkreis Ebersberg.

Sie soll Ende April fertiggestellt sein und eröffnet werden. Maße und Inneneinrichtung sind die selben wie in Pliening.

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