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Hans Hoesch (li.) und Manfred Wildner organisieren die Wandertouren für Senioren.

Seit knapp 20 Jahren unterwegs

Das Wandern ist der Senioren Lust

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Die Wandergruppe des Seniorenbeirats Poing hat ihre 400. Wanderung unternommen. Mit dabei: drei Generationen.

Poing – Ob hoch hinaus auf einen Berggipfel oder in der Ebene in der Umgebung: Bei den Touren der Wandergruppe des Seniorenbeirats Poing darf jeder mitmachen. Einzige Voraussetzung: „Gehen muss man selbst, wir können niemanden tragen“, sagen Manfred Wildner (81) und Hans Hoesch (70) mit einem Lächeln. Die beiden Poinger sind die Organisatoren der Touren, Wildner hat sie vor knapp 20 Jahren ins Leben gerufen. Am gestrigen Mittwoch stand die 400. Wanderung auf dem Programm, mit gut 40 Teilnehmern.

Drei Generationen bei der 400. Wanderung: Irmgard Haidn (re.) mit Tochter Verena Scheiberger und Enkelsohn Ludwig.

Damit jeder mitgehen konnte, hatten sie eine leichte Tour durch den Bergfeldpark nach Pliening, zum Schützenheim Ottersberg (wo es Mittagessen gab, aufgetischt von Franz Röckenschuß) und zurück gewählt. Dabei machten die Wanderer immer wieder an Stationen der neu eröffneten „Kulturroute“ im Bergfeldpark Halt, wo auf Informationstafeln Ausgrabungsstätten und Funde aus der Steinzeit bis zur Römerzeit erläutert sind.

Im Durchschnitt sind es etwa 25 Senioren, die bei den Wanderungen teilnehmen. Das Gute daran erklärt Hoesch so: „Bei uns muss sich niemand anmelden, jeder kann mitgehen, wenn er Zeit und Lust hat. Ohne Verpflichtung.“ Das zweite Gute: „Hier kommen Senioren zusammen und sind aktiv.“

Nicht nur die: Am Mittwoch waren drei Generationen am Start. Die 64-jährige Irmgard Haidn hat zur Jubiläumswanderung erstmals ihre Tochter Verena Scheiberger (33) und Enkelsohn Ludwig (zehn Monate) mitgenommen. Die leichte, ebenerdige Tour machte es möglich, den Nachwuchs unkompliziert im Kinderwagen mitzuschieben. „Ein schönes Angebot ist das“, sagt Irmgard Hain über die Seniorenwandergruppe. Ein Mitwanderer bestätigt dies und freut sich, dass es nicht nur auf Berge geht, sondern auch durch Täler. „Dann können auch die mitgehen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind.“ Getragen werden sie von dem schönen Miteinander und dem Erlebnis in der Natur.

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