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Am südlichen Ortsrand ist es nach Ansicht von Anwohner Matthias Andres aufgrund der Vielzahl an Fahrzeugen und oftmals überhöhter Geschwindigkeiten für Fußgänger gefährlich, die Neufarner Straße zu überqueren. Deshalb fordert er, dass eine Bedarfsampel errichtet und die Verkehrsinsel (Richtung Angelbrechting) optimiert wird. 

Ampel gefordert

Mehr Sicherheit auf Neufarner Straße

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Die Neufarner Straße im Bereich des südlichen Ortsrands soll sicherer gemacht werden. Das fordert ein Anwohner. Sein Anliegen kommt jetzt in den Gemeinderat

Poing – Wer an der Neufarner Straße im Bereich des Ortseingangs von Angelbrechting kommend wohnt, beobachtet öfter Autofahrer, die entweder viel zu schnell in den Ort einfahren oder, in der Gegenrichtung, noch vor dem Ortsende aufs Gas drücken und schneller als die erlaubten 50 km/h auf dem Tacho haben. Matthias Andres wohnt seit Jahren in diesem Bereich und hat in der Bürgerversammlung von mehreren derartigen Beobachtungen und Erfahrungen berichtet. Auch davon, dass es Geschwindigkeitsmessungen gegeben habe, bei denen Autofahrer die Grenzen weit überschritten hätten. Hinzu komme, dass in den Hauptverkehrszeiten am Morgen und am Abend derart viele Autos unterwegs seien, dass es schwer und vor allem gefährlich sei, die Straße zu Fuß zu überqueren. Insbesondere für Kinder, die zur Grundschule Karl-Sittler-Straße wollen. Mit Blick auf deren Neubau und -start bat Andres darum, die Neufarner Straße sicherer zu machen. „Wenn so viel Geld in den Schulneubau gesteckt wird, sollte auch etwas dafür getan werden, dass die Kinder sicher dorthin kommen“, sagte er. Nach seinen Schilderungen stellte Matthias Andres zwei Anträge an die Bürgerversammlung, die beide mit großer Mehrheit angenommen worden sind. Bedeutet, dass sich der Gemeinderat damit beschäftigen muss. Antrag Nummer eins: An der Neufarner Straße soll auf Höhe der Wittelsbacher-/Schulstraße eine Bedarfsampel für Fußgänger errichtet werden. Nummer zwei: Die Verkehrsinsel an der Ortseinfahrt soll optimiert werden, damit die Höchstgeschwindigkeit nicht mehr so einfach überschritten werden kann.

Bürgermeister Albert Hingerl und Jürgen Rappold, Hauptamtsleiter im Rathaus und für Verkehrsfragen und Sicherheit zuständig, wiesen darauf hin, dass es sich bei der Neufarner Straße um eine Kreisstraße handelt und somit das Landratsamt verantwortlich sei. Für eine Bedarfsampel benötige es eine bestimmte Anzahl an Fahrzeug- und Fußgängerbewegungen. Nichtsdestotrotz werde man das Thema im Gemeinderat diskutieren und bei entsprechendem Beschluss Kontakt mit dem Landratsamt aufnehmen.

Ein weiterer Antrag, von Marita Resch, beschäftigt sich mit einer Gemeindestraße, der Bahnhofstraße. Resch schlug vor, dass diese vom Bahnhofskiosk an in Richtung Westen verlängert werde, bis zur Unterführung an der Siemensallee (Océ). Dies könnte die Plieninger Straße und die Kreuzung Gruber Straße entlasten, begründete Resch ihren Antrag. Auch dieser wurde von der Bürgerversammlung mehrheitlich angenommen und wird im Gemeinderat behandelt.

Abgelehnt wurde hingegen Marita Reschs zweiter Antrag auf Um- bzw. Neubau der Brücke über den S-Bahnhof Grub, um diese für den Kfz-Verkehr freizugeben. Als Begründung nannte sie, dass dadurch die morgendlichen und abendlichen Staus am Kreisverkehr in Poing verbessert werden könnten.

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