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Wegen eines Gasalarms waren am Sonntagabend zahlreiche Feuerwehrkräfte nach Angelbrechting (Gemeinde Poing) ausgerückt.

Großaufgebot von Einsatzkräften

Hausbewohner klagen über Schwindel und Gestank - dann finden Feuerwehrler den wahren Grund

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Gasalarm: Die Einsatzkräfte mussten bei einem Einsatz in Angelbrechting davon ausgehen, dass viele Personen in Gefahr waren. Dann kam aber alles ganz anders.

Poing/Angelbrechting - Ein defekter Kühlschrank führte zu sieben Leichtverletzten in einem Mehrfamilienhaus in Angelbrechting. Am Sonntag, gegen 23.10 Uhr, teilte ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Bergstraße in Angelbrechting der Rettungsleitstelle mit, dass mehrere Personen in der Wohnung einen seltsamen Geruch wahrgenommen hätten und nun unter Atemwegsreizungen bzw. Schwindelgefühlen leiden würden.

Großaufgebot von Einsatzkräften

Da zunächst davon ausgegangen werden musste, dass in dem Mehrfamilienhaus möglicherweise Gas austritt und somit höchste Gefahr für die Bewohner bestand, fuhr in der Folge ein Großaufgebot an Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei die Örtlichkeit an. Das betroffene Wohnhaus wurde durch die Feuerwehr Poing, unterstützt von der Polizeiinspektion Poing, evakuiert und die betroffenen Personen in einem nebenan gelegenen Wirtshaus betreut. 

Atemwegsreizungen und Übelkeit

Insgesamt meldeten sich im Laufe des Einsatzes sieben Personen, die über Atemwegsreizungen bzw. Übelkeit klagten. Die Bewohner wurden allesamt vor Ort durch den Rettungsdienst untersucht, die stationäre Aufnahme in einem Krankenhaus war bei keinem der Betroffenen notwendig.

Kühlmittel gaste aus

Nachdem die Feuerwehr mittels mehrerer Luftmessungen eine konkrete Gesundheitsgefahr ausschließen konnte, wurde nach längerer Suche auch der Verursacher des ungewöhnlichen Geruchs festgestellt. An einem Kühlschrank in einer der Wohnungen führte ein technischer Defekt zu einer Überhitzung des Kompressors, was wiederum dafür sorgte, dass das Kühlmittel bzw. die Plastikverkleidung ausgasten. 

Haus wurde gründlich gelüftet

Nach einer gründlichen Lüftung des Wohnhauses und der Entfernung des Kühlschranks durch die Feuerwehr konnten alle Bewohner wieder zurück in ihre Wohnungen. Im Einsatz waren neben den Polizeiinspektion Poing mit zwei Streifenbesatzungen die Feuerwehr Poing, Vertreter der Kreisbrandinspektion, vier Rettungswagen, ein Notarzt, der Helfer vor Ort Poing und der Einsatzleiter des Landkreises Ebersberg.

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Zu einem Großeinsatz auf dem Campus Martinsried eilten an die 130 Einsatzkräfte: Dort ereignete sich in einem Labor ein Unfall, berichtet Merkur.de*.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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