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Nach Ansicht von Anwohnern soll der Schlesierweg zum verkehrsberuhigten Bereich werden. 

Nach Ausbau

Schlesierweg: Anwohner fordern Verbesserungen 

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Der Schlesierweg ist im Laufe der vergangenen Jahre vom schmalen Fußweg zur breiten Straße geworden. Jetzt fordern Anwohner Verbesserungen für mehr Sicherheit. 

Poing – Nach dem Ende der Baumaßnahmen nördlich des Schlesierweges herrscht bei den Anwohnern Unmut über die Neugestaltung der kleinen Straße. Anfang Dezember fand ein Gespräch mit ihnen und Vertretern der Gemeindeverwaltung statt, bei dem die Situation geschildert und diskutiert wurde. 

Poing: Verkehrsplaner soll Vorschläge machen

Die Verwaltung unter Leitung von Bürgermeister Albert Hingerl berichtete in der Januar-Sitzung des Gemeinderates davon und welche Sorgen und Anregungen von Anwohnern vorgebracht worden sind. In der Bekanntgabe der Verwaltung heißt es am Ende als Fazit: „Es soll ein Verkehrsplaner beauftragt werden, Möglichkeiten für einen Umbau zum verkehrsberuhigten Bereich zu prüfen bzw. aufzuzeigen und auch die Kosten hierfür zu ermitteln.“

Anwohner fordern verkehrsberuhigten Bereich

Einer der Kritikpunkte von Anwohnern ist, dass der Schlesierweg entgegen der Vorgabe im Bebauungsplan kein verkehrsberuhigter Bereich sei. Die Straße ist als Tempo-30-Zone beschildert. Auch gibt es keinen Gehweg, was zu Gefahrensituationen führe. Insbesondere die Sicherheit von Kindern, die auf der Straße spielen, sei gefährdet. Und, so hieß es laut Verwaltung bei dem Termin: „Es wird von Anwohnern viel zu schnell gefahren“.

Geschwindigkeitsmessung installiert

Als Anregungen brachten Anwohner vor, dass durch bauliche Maßnahmen erschwert bzw. verhindert werden soll, dass Nicht-Anwohner (zum Beispiel S-Bahn-Nutzer) ihre Fahrzeuge im Schlesierweg abstellen. Außerdem sollten zur Verkehrsberuhigung Schwellen eingebaut werden sowie ein Trichter im Bereich der Einfahrt von der Neufarner Straße.

Die Gemeindeverwaltung teilte in der Januar-Sitzung mit, dass noch im Dezember als erste Maßnahme ein Display zur Geschwindigkeitsmessung aufgestellt worden sei. Der nächste Schritt ist die Beauftragung eines Verkehrsplaners.

Lesen Sie auch: So sah der Schlesierweg vor zehn Jahren aus.

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