+
Vorbild Stachus: Nicht so groß wie in München, aber in ähnlicher Form wird Poings Brunnen in der neuen Ortsmitte. Ab Mai 2019 sollen die Fontänen sprudeln. 

neue Ortsmitte poing 

150.000 Euro für Marktplatz-Brunnen

  • schließen

Poings neue Ortsmitte bekommt einen Brunnen wie am Münchner Stachus. Der Gemeinderat hat einstimmig 150.000 Euro für den Bau freigegeben. Sprudeln soll er ab Mai 2019.

Poing – Zehn mal zwölf Meter wird der ebenerdige Brunnen groß sein, der auf der Freifläche zwischen Wochenmarktareal und neuem Spielplatz errichtet wird. Vorbild ist das Wasserspiel am Münchner Stachus: Auch Poing bekommt einen Bodenbrunnen, in kleinerer Variante: aus acht Düsen wird das Wasser bis zu 1,20 Meter in die Höhe schießen. Die Düsen sind entfernt voneinander angelegt, sodass Kinder (und Erwachsene) zwischen den Fontänen durchlaufen können. Für die Errichtung des Brunnens inklusive Technik hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Donnerstagabend 150.000 Euro freigegeben. Die jährlichen Kosten für Strom und Wassertechnik bzw. -aufbereitung werden auf etwa 2600 Euro (bei einem Betrieb von 15 Stunden am Tag) geschätzt. Im Winter wird der Brunnen abgedeckt.

Landschaftsarchitektin Annette Wrulich vom beauftragten Büro Prof. Kagerer aus München erläuterte in der Gemeinderatssitzung drei Varianten, wie der Brunnen gestaltet werden kann. Die Kosten sind bei allen etwa gleich hoch. Unter anderem schlug sie vor, zwischen den Pflastersteinen im Boden farbige Glasbausteinen einzusetzen, in den Poinger Farben Gelb und Blau. Außerdem könnten die Wasserfontänen beleuchtet werden. Der Gemeinderat stimmte prinzipiell für beide Optionen, die detaillierte Ausgestaltung soll in der nächsten Sitzung am 26. Juli präsentiert werden. Auch will der Gemeinderat zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden, wie lange die Fontänen abends in Betrieb sein sollen.

Um genügend Zeit für die Details sowie für den Bau zu haben (insbesondere die Technik unterhalb des Brunnens ist aufwendig), wird das Bauwerk in diesem Jahr nicht mehr vollendet werden. Die Fontänen sollen ab der nächsten Brunnen-Saison (Start: Mai 2019) sprudeln. Im Zuge der Neugestaltung dieses Areals werden zudem sechs alte Pappeln, die laut Wrulich bereits ziemlich kaputt sind, gefällt. Stattdessen sollen acht neue Bäume gepflanzt werden.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Lehrer nicht für alles zuständig
Um Schule im Allgemeinen ging es hauptsächlich bei der Diskussionsrunde auf dem Podium in der Poinger Realschule. Aber nicht nur.  
Lehrer nicht für alles zuständig
Gemeinsam für eine bessere Zukunft - ohne Plastikheftumschläge
Zuerst werden Hefte damit eingebunden, später landen die Plastikumschläge irgendwann einmal im Müll. Die Aßlinger Schüler sagten sich: Das muss nicht sein.
Gemeinsam für eine bessere Zukunft - ohne Plastikheftumschläge
Landkreis trauert um Krankenhauspfarrer Josef Graml
Josef Graml war Pfarrer aus Berufung. Als Krankenhausseelsorger leistete er vielen Menschen im Landkreis Ebersberg 37 Jahre lang seelischen Beistand. Jetzt ist er tot.
Landkreis trauert um Krankenhauspfarrer Josef Graml
Nistkästen: Im Herbst ist es Zeit für eine Kontrolle
Wie jedes Jahr schwärmen jetzt die Vogel- und Fledermausfreunde aus zur Nistkastenkontrolle. Der Landesbund für Vogelschutz im Landkreis sucht noch Mithelfer.
Nistkästen: Im Herbst ist es Zeit für eine Kontrolle

Kommentare